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Gartenschau in Eisenach

Die CDU brachte den Eilantrag im Stadtrat (14.06.2016) ein, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen, damit die Bewerbungsfrist (Ende August) nicht verfällt. Die NPD (Herr Wieschke) hielt die Gegenrede und mit der NPD stimmte Die Linke und kippte damit den Antrag.

Damit sind die NPD und Die Linke die Verhinderer der Landesgartenschau in Eisenach.

Da Eisenach aber selber nicht die Gelder hat, die grüne Infrastruktur (Gärten und Parks) wieder in Ordnung zu bringen, müssen die Bürger der Stadt damit leben, dass immer weiter alles verfällt. Im Raum standen Fördermittel von ca. 30 Mill. Euro.

Was für ein Schaden für die Stadt durch die unheilige Allianz von NPD und Die Linke!

Eine maßlose Enttäuschung für die Bewohner und Besucher der Stadt Eisenach.

Andrea T. | | Quelle:

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  • commentatore

    Zu einer „Verhinderung“ von irgend etwas würde es auch gehören, dass dieses bei einer Zustimmung stattgefunden hätte, zumindest stattfinden hätte können. Hatte also die CDU auch ein ausgeklügeltes Konzept in der Hand, wer wann wo und wie so ein komplexes Projekt wie eine Gartenschau durchführen sollte? Oder geht es hier nur um einen Schnellschuß aus der Hüfte (und dass die NPD auch noch – wie sonst wohl auch alles grundsätzlich – ablehnt kommt auch noch als Retourkutsche gerade recht?). Das ist doch alles all zu offensichtlich.

    Seriös und überzeugend wäre es, hätte die CDU rechtzeitig (und nicht kurz vor Bewerbungsschluss) um Ideen und Personen für eine Gartenschau geworben. Damit wäre sie wahrscheinlich sogar auf Anhänger gestoßen. Nachdem das aber wohl nicht geschehen ist, stellt sich diese PM schlicht als peinlicher PR-Gag dar. Auf solche Kleinstadtpolitschlammschlachten können wir Bürger gerne verzichten.

  • Stadtbewohner

    Es gibt schlimmeres, als die Landesgartenschau nicht nach Eisenach zu holen. Fördermittel hätten dem Stadtpark und weiteren Kleinoden der Eisenacher Parklandschaft (u.a. Schlosspark Neuenhof, Park Madelungen) sicherlich gut getan. Aber eine Landesgartenschau verursacht dennoch dem klammen Stadthaushalt Kosten. Vielleicht kann man sich ja ein anderes mal bewerben, wenn es der Stadt insgesamt besser geht.

    Der öffentliche Schulterschluss der Linken mit den Nazis geht hingegen gar nicht, ein Skandal, der hoffentlich nicht ohne Konsequenzen bleiben wird.

    • Felix Berg

      Ich denke mal, hier hat jede Partei für sich entschieden. Da die Stadt Eisenach keine genügenden eigenen Mittel aufweisen kann ist der schwarzen Führung im Landtag mit zu verdanken. Ich kann gut nachvollziehen das schwarz geführte Firmen schon das Lätzchen um den Hals gebunden haben für die Auftragsteilhabe. Ein Löffelchen für A. ein Löffelchen für B usw. Man beachte, das C schaut fasst aus wie das G und das G steht für Gier.

    • Isenächer

      Es gab keinen „öffentlichen Schulterschluss der Linken mit den Nazis“. In vielen Fällen stimmen die NPDler gegen Vorlagen oder enthalten sich – wenn dass zu einem „Schulterschluss“ führt, wird dieser dann regelmäßig auch von Vertretern CDU, SPD, Grüne, BfE und FPD vollzogen. Mit anderen Worten: Diese Argumentation ist völlig abwegig…. Den einzigen wahren Schulterschluss mit der NPD in diesem Stadtrat gab es bei dem proaktiven Antrag zur Abwahl der OB. Damit konnte Eisenach bundesweit „punkten“….

  • Wählt nicht CDU!

    Einen völlig sinnlosen Antrag zu stellen ist keine Ruhmestat, liebe CDU. Genau wegen solcher Aktionen halte ich die derzeitige Stadt-CDU für unwählbar. Die CDU stellt sich mit solchen Nichtanträgen in eine Reihe mit der NPD. Denn sonst stellen doch die „Herren“ von der NPD üblicherweise sinnlose Anträge am laufenden Band. Und übrigens: Wenn die NPD einen sinnlosen Antrag ablehnt, dann ist dagegen ausnahmsweise nichts einzuwenden. Dagegen ist es sehr seltsam, deswegen die SPD auf eine Stufe mit der NPD zu stellen. Peinlich, CDU, peinlich peinlich peinlich! Aber macht nur weiter so. Dann bleibt Frau Wolf im Amt – und das wäre ein Seegen für die Stadt.

    P.S.: Fettdruck braucht nur, wer inhaltlich nichts zu bieten hat ;)

    • Stadtbewohner

      So sinnlos ist der Antrag nicht, man sollte zumindest über solche Dinge, die die Stadt voranbringen können, mal offen reden und das Für und Wider einer Bewerbung um die Landesgartenschau miteinander abwägen, genau dafür gibt es den Stadtrat. Am Beispiel Schmalkalden sieht man, was für Impulse eine Landesgartenschau einer finanziell klammen Stadt bringen kann.

  • Ja und die Expo 2030 findet auch in Eisenach auf der Spicke statt :D :D :D

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