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Gedenken an einem heiligen Ort

Der Platz an dem die einstige Synagoge stand, die vor genau 69 Jahren niedergebrannt wurde ist für Superintendent Wolfgang Robscheit für immer ein heiliger Ort. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Matthais Doht und rund 100 Menschen gedachte man der Ereignisse am 9. November 1938.
«Der 9. November beliebt für immer ein Tag des Gedenkens», so Matthias Doht. «Wir stehen in der Pflicht des Erinnerns». Gleichzeitig wandte er sich gegen die Machenschaften der NPD, gerade auch am 9. November in Vacha/Philippsthal.
Deshalb verließen auch einige Teilnehmer die Gedenkveranstaltung und fuhren nach Vacha, um dort an der Veranstaltung gegen Rechtsextremismus teilzunehmen.

Zum Gedenken an die Verfolgung und Ermordungen der europäischen Juden während der Zeit des Nationalsozialismus und in Erinnerung an die Judenpogrome vom 9. November 1938 luden die Stadt Eisenach, der DGB, die Evangelisch-Lutherische sowie die katholische Kirche die Eisenacher Bürgerinnen und Bürger zu Gedenkveranstaltung ein. Von der ehemaligen Synagoge ging es dann zum Bahnhof.

An der Tafel in der Bahnhofshalle, die an die Deportation der Juden erinnert, sprachen Pfarrer Raimund Beck von der Katholischen St. Elisabethgemeinde Eisenach und Vertreter des DGB.

Die Gedenkveranstaltung in der Karl-Marx-Straße wurde von Schülern der Goetheschule gestaltet.

Rainer Beichler |

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