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Gedenken an verschleppte Jugendliche

In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1946 wurden elf Jugendliche aus Creuzburg vom sowjetischen Geheimdienst verschleppt, ihnen wurde die Zugehörigkeit zu den Wehrwölfen angelastet. Ohne ordentliche Gerichtverhandlung wurden zwei von ihnen nach Sibirien ins Arbeitslager geschickt, die anderen kamen nach Bautzen. Das Urteil: Zwei Mal 25 Jahre Arbeitslager und die anderen 20 Jahre. Von 1950 bis 1956 kehrten sie zurück. Ein Jugendlicher verhungerte in Bautzen.
Die Stadt Creuzburg brachte in Gedenken an die elf Creuzburger Jugendlichen eine Tafel am Rathaus an.
Am Mittwoch gab es einen kleines Gedenken an die elf Jugendlichen und die Taten 1946. Dabei waren drei der einst Verschleppten: Horst Rüger, Horst Reichhardt und Norbert Schwanz.
Bürgermeister Arndt Breustedt legte einen Blumenstrauß nieder.

Rainer Beichler |

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