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Gedenken der Stadt zum Volkstrauertag

Am Sonntag, 16. November, war Volkstrauertag. Auf der Gedenkfeier der Stadt und einer Andacht auf dem Soldatenfriedhof in Hötzelsroda gedachten Oberbürgermeister Matthias Doht und Dieter Kalweit vom örtlichen Bundeswehr-Verband den Opfern von Krieg, Gewaltherrschaft und Terrorismus.
Die Andacht hielt Pfarrer Christian Müller mit Unterstützung des Posaunenchores Neukirchen.
Der Volkstrauertag solle eine Mahnung an alle sein, Frieden sei ein wichtiges Gut, so Doht. Gerade die Ereignisse der letzten Wochen mache diese Wichtigkeit deutlich.

Auch Pfarrer Müller erinnerte an die vielen persönlichen Schicksale der betroffenen Familien, die viel Leid erfahren mussten.

Kalweit hob ebenfalls die Notwendigkeit der Friedenserhaltung hervor. Gerade der internationale Terrorismus sei eine Gefahr für den Weltfrieden. Atomwaffen in den Händen von Terroristen, dies dürfe nie geschehen.
Sein Gedenken galt auch den 30 in Afghanistan getöteten Angehörigen der Bundeswehr.
Auf dem Soldatenfriedhof von Hötzelsroda sind 373 Soldaten beerdigt, jüngst kam ein gefallener Pilot hinzu, dessen sterblichen Überrest bei Jena gefunden wurden.
Die Stadt ehrte die Toten der Kriege an diesem Tag auch an weiteren Stellen mit Kränzen: auf dem Hauptfriedhof, am Ärztedenkmal, an der Georgenkirche und der Stele am einstigen Flugmotorenwerk.

Rainer Beichler |

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