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Gedenken zum Volkstrauertag

Am Sonntag war Volkstrauertag. Zu einer Gedenkfeier auf dem Soldatenfriedhof in Hötzelsroda hatten die Stadt Eisenach, die evangelische Kirche, der Bundeswehrverband und die Marinekameradschaft eingeladen. Die Feier wurde von Pfarrer Karlheinz Weber aus Eisenach gestaltet. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Posaunenchor Neukirchen.
Nach der Andacht sprach Oberbürgermeister Matthias Doht. Er betonte, das der Volkstrauertag kein Tag des Heldengedenkens sei und verurteilte die Veranstaltung der Neonazies auf dem Eisenacher Hauptfriedhof am Sonntagvormittag. Für ihn sei dies eine Provokation gewesen. Der Tag sei den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gewidmet. Namens des Bundeswehrverbandes und der Marinekameradschaft sprach Dieter Kalweit. Er erinnerte an die Folgen des 2. Weltkrieges und weiterer Kriege, die nur Leid und Elend brachten.

Anschließend wurden auf dem Soldatenfriedhof Kränze niedergelegt.

Die Stadt ehrte die Toten der Kriege auch auf dem Hauptfriedhof, am Ärztedenkmal und an der Georgenkirche.

Rainer Beichler |

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