Gedenkveranstaltung anlässlich des Baus der Berliner Mauer

Anlässlich des Baus der Berliner Mauer vor 56 Jahres findet in Eisenach am Sonntag, 13. August, eine Gedenkveranstaltung statt, die an die Opfer von Gewalt und Diktatur erinnert. Am 13. August 1961 hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen. Fast 1.000 Menschen starben bis 1989 an der einstigen innerdeutschen Grenze; viele kamen in Haft, weil sie flüchten wollten.

Gemeinsam mit Vertretern der Bezirksvereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS), der CDU und der SPD Eisenach sowie des Evangelischen Kirchenkreises Eisenach wird Oberbürgermeisterin Katja Wolf am 13. August mit einer Kranzniederlegung der Opfer des Mauerbaus gedenken.

Beginn der Veranstaltung ist 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Eisenacher Georgenkirche, die anschließend gegen 11.30 Uhr vor der Georgenkirche auf dem Marktplatz fortgesetzt wird. Nach der Begrüßung von Christoph Ihling (CDU-Kreisverband) ehrt Pfarrer Stephan Köhler in einer Gedenkrede die Opfer von Gewalt und Diktatur. Mit Grußworten erinnern zudem der Bundestagsabgeordnete Christian Hirte (CDU), Dezernent Ingo Wachtmeister (Hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Eisenach) und Joachim Kleemann (VOS) an die Ereignisse vor 56 Jahren und ihre erschütternden Folgen. Das Schlusswort spricht Michael Klostermann (SPD-Kreisverband Eisenach).

Abschließend werden an der Gedenktafel an der Nordseite der Kirche die Kränze zu Ehren der Opfer niedergelegt. Der Posaunenchor der Ev.-Luth. Kirche begleitet die Veranstaltung musikalisch.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Gedenkveranstaltung eingeladen.