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Gefahr durch Erdfall in Tiefenort ist gebannt

Am vergangenen Sonntag kam es, wie bereits berichtet, in den frühen Morgenstunden in der Ortslage Tiefenort zu einem Erdfall mit Bildung eines Einbruchtrichters von ca. acht Meter Durchmesser und ca. acht Meter Tiefe in unmittelbarer Nähe von Wohngebäuden.

Durch die von den Bergbehörden unverzüglich eingeleiteten Sicherungsmaßnahmen wurde der Einbruchtrichter mit ca. 140 Kubikmeter Beton verfüllt und so eine Stabilisierung des unmittelbaren Bruchbereiches, des Fundaments einer anschließenden Garage und die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit erreicht.
Nach Auswertung bisheriger Erkenntnisse ist festzustellen, dass damit die erkennbaren Gefahren für die betroffenen Bürger vor Ort gebannt werden konnten.

Die Untersuchungen zur Klärung der Ursachen für die Entstehung des Einbruchtrichters laufen. Hierzu werden vorerst drei Kernbohrungen im Umfeld des Bruchtrichters mit bis zu 20 Meter Tiefe abgeteuft, um präzise Informationen zum Gesteinsaufbau des Untergrundes zu erhalten.
Bereits jetzt ist festzustellen, dass das Bruchereignis nicht mit dem Kalibergbau an der Werra im Zusammenhang steht.

Es zeichnet sich ab, dass die mit der Auswertung befassten Fachleute der beteiligten Behörden und Institutionen am Freitag dieser Woche erste Erkenntnisse zu den konkreten Ursachen des Erdfalls vorlegen können.

Rainer Beichler |

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