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 | Bildquelle: © Stadt Eisenach

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Bildquelle: © Stadt Eisenach

Gemeinde- und Städtebund Thüringen e.V. tagte in Eisenach

Zu einer Landesausschussklausur kamen am 17. und 18. April Vertreter des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen im Steigenberger-Hotel Thüringer Hof in Eisenach zusammen.

Während der beiden Tage wurden aktuelle Themen, unter anderem das Thüringer Transparenzgesetz und das Gesetz zur direkten Demokratie auf kommunaler Ebene beraten. Beide Gesetze werden Auswirkungen auf die Thüringer Kommunen haben. Hierüber haben die Bürgermeister inhaltlich diskutiert und ein gemeinsames Meinungsbild erarbeitet, das sich in den Stellungnahmen des kommunalen Spitzenverbandes niederschlagen wird.

Am Sonntag besichtigten die Gäste das Automobilmuseum awe und schauten sich zudem aktuelle Baustellen in der Stadt an.

Die Bürgermeister hat es sehr beeindruckt, wie man die Stadtentwicklung in finanziell schwierigen Zeiten dennoch voranbringen kann, sagte Oberbürgermeistern Katja Wolf.

Zu Gast war am gestrigen Montag Dr. Holger Poppenhäger, Minister für Inneres und Kommunales des Landes Thüringen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    Dieses Zitat: „… sehr beeindruckt, wie man die Stadtentwicklung in finanziell schwierigen Zeiten dennoch voranbringen kann …“ stammte doch von Rammelow am 7. März d. J. Ich wusste gar nicht, dass der auch Bürgermeister geworden ist. Oder ist der Satz schon ein geflügeltes Wort.

    • Stadtbewohner

      Der Satz steht wohl so im Linken Propaganda-Handbuch.

    • commentatore

      Nichtsdestotrotz bleibt es für mich beeindruckend, wie Frau Wolf die Stadtentwicklung auch in finanziell schwierigen Zeiten voran bringt :)

      • vigilando ascendimus

        Die Initiative für Esplanade und Goldschmiedenstraße und Theaerplatz kamen wohl weder nicht von ihr sondern von ganz anderen! Wenn ich die Presse richtig verfolgt habe, musste doch das Thema Esplanade wohl gegen die SED-PDS-Linkspartei-Linke im Stadtrat durchgedrückt werden, oder?

        Also mit fremden Federn schmücken, damit waren die Kommunisten schon immer gut.

        • commentatore

          Umgesetzt wurden Esplanade, Goldschmiedenstraß und Theaterplatz aber unter Wolf, nicht? Also zumindest nicht gänzlich „fremde Federn“. Und das gewähte Beispiel ist die Ausnahme und nicht die Regel, denn bei den meisten von Wolf umgesetzten Projekten hat die Linke im Stadtrat nicht zuvor dagegen gestimmt, sondern dafür, oder nicht?

          Weitere Beispiele für die positive Entwicklung in schwierigen Zeiten:
          Lt. IW-Consult, Dynamikranking hat sich die Situation Eisenachs seit 2009 wie folgt verbessert:
          – Im Bereich „Arbeitsmarkt“ steht Eisenach auf der Dynamik-Rangliste auf Platz 33 im deutschlandweiten Regionen- / Städtevergleich. Nur 4 weitere Städte konnten bei der Frauenbeschäftigungsrate noch mehr zulegen als Eisenach.
          – Im Bereich Lebensqualität haben nur 26 Regionen eine noch bessere Dynamik hingelegt, 375 waren weniger erfolgreich.
          – Im Bereich „Ärzte“ weist Eisenach gar die zweitbeste Dynamik deutschlandweit auf, hat also am meisten zugelegt.
          – Und im Bereich „Arbeitsplatzwanderung“ (Differenz aus Zu-/ und Fortzügen) schneidet Eisenach im Dynamikvergleich mit den Plätzen 19 bzw. 59 ab (25-30 und 30-50jährige).

          Und das alles in „finanziell schwierigen Zeiten“, das ist doch was, da hat sich die Stadt ordentlich entwickelt.

          • vigilando ascendimus

            Esplanade: Aufgrund des Stadtratsbeschlusses War die OB in der Pflicht!

            Ihre anderen Beispiele für eine erfolgreiche Politik sind doch wohl nicht wirklich ernst gemeint, oder?
            Was kann ein OB bzw. Stadtverwaltung für den Arbeitsmarkt tun? Und vor allem, was hat s i e dafür getan? Wenn diesen Fakt überhaupt Leute als ihren politischen Erfolg sich auf die Fahnen schreiben können, dann die, die in den letzten 27 Jahren aktive Industrie- und Gewerbeansiedlungspolitik in Thüringen und in der Wartburgregion betrieben haben! Zu denen gehören Frau Wolf und ihre Kommunisten aber gewiss nicht!

            Auch bezüglich der Ärzteentwicklung und dem Wanderungssaldo ist nun Frau Wolf völlig „unschuldig“.

            Es zeigt lediglich das Eisenach t r o t z der dort betriebenen Politik attraktiv ist. (Dafür wurde bereits im Jahre 1067 der Grundstein gelegt ;-) )

          • commentatore

            Da stimme ich Ihnen ja vollständig zu, dass es schwer ist, eine komplexe Entwicklung einer einzelnen Person / Verwaltungsposition zuzuschreiben. Und dass Entwicklungen eine lange Geschichte haben, ist sicher auch richtig. Aber völlig unschuldig an allem ist ein einzelner OB sicher auch nicht. Ein OB kann sich z.B. um die Ansiedlung von Unternehmen bemühen, die dann ihrerseits Arbeitskräfte anziehen, was sich dann im Score „Arbeitsplatzwanderung“ niederschlägt. Vielleicht drückt sich in Ihrem Meinungsbild auch – ein wenig vielleicht? – die Sicht „es kann nicht sein was nicht sein darf“ aus? Bei der Kennzahl zur „Ärzteentwicklung“ denke ich übrigens, dass da in der IW-Statistik was nicht stimmen kann. Jeder, der in Eisenach einen Facharzttermin möchte und monatelang warten darf, wenn er überhaupt „angenommen“ wird, der wird die Situation komplett gegenteilig einschätzen. – Dass ein Bauwerk aus dem Jahr 1067 (das selbst den Kommunismus überlebt hat) noch heute wichtige Auswirkungen hat (Tourismusumsatz), das ist wirklich der Wahnsinn :)

          • commentatore

            Ich kann ja auch mal ein paar negative Entwicklungen aus dem Bericht anführen – mal sehen, wer dann „Hier, ich war’s“ ruft :)

            – Gewerbesteuerhebesätze erhöht, macht Platz 400 von 402.
            – Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in wissensintensiven Dienstleistungen weiter verringert, Dynamikplatz 393, auch nicht gut.
            – Einige hochqualifiziert Beschäftigte verloren, wir landen recht weit hinten auf Dynamikplatz 367.
            – Private Überschuldung weiter gestiegen, Platz 368.

            Alles die Folgen kommunistischer Denkweisen? ;)

          • vigilando ascendimus

            Es gibt Dinge, die die Politik entscheidet, welche, die sie beienflussen kann und solche, bei denen sie machtlos ist.

            Die wichtigste positive Initiative der jetzigen Oberbürgermeisterin Katja Wolf ist wohl, dass sie in Eisenach die Einsicht durchgesetzt hat, dass das Festhalten an der Kreisfreiheit zum Schaden von Eisenach ist.

            Wenn es ihr gelingen sollte, Eisenach wieder als Kreisstadt zu etablieren, wäre das wirklich ein wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung der Stadt.

            Ich wünsche ihr dabei ehrlichen Herzen viel Erfolg!

      • Christian

        Für mich ist diese oberflächliche Sichtweise beeindruckend.

        • commentatore

          Woher wissen Sie denn, wie viele Gedanken ich mir mache?

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