Eisenach Online

Werbung
 | Bildquelle: fotolia: © Gina Sanders

Beschreibung:
Bildquelle: fotolia: © Gina Sanders

Geplante Starkstromtrasse durch Westthüringen: Informationsveranstaltung am 27. Oktober [Update 2]

Bürgermeister Dr. Uwe Möller lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Eisenachs und der umliegenden Gemeinden sowie Gemeindevertreter zu einer Informationsveranstaltung zum Vorhaben „Starkstromtrasse durch Westthüringen (SuedLink)“ am Donnerstag, 27. Oktober, ein. Die Veranstaltung findet von 17 bis 19:30 Uhr im Verwaltungsgebäude Markt 22, Saal 13 (Ein- und Ausgang über Badergasse) statt.

Dabei informieren Vertreter der Vorhabenträger TenneT und TransnetBW, der ARGE SuedLink (Planungsbüros), der Bundesnetzagentur und vom Landkreis-Bündnis „Hamelner Erklärung“ in Vorträgen über das geplante Projekt. Insbesondere das Genehmigungsverfahren und die Möglichkeiten der Beteiligung werden thematisiert. Anschließend findet eine Diskussionsrunde für alle statt. Danach können die Bürgerinnen und Bürger zudem einzeln mit den Experten sprechen. Darüber hinaus kann jedermann bis zum 29. November online (hier http://www.suedlink.tennet.eu und hier https://www.transnetbw.de/de/suedlink/) Hinweise an die Vorhabenträger richten und sich so frühzeitig beim Planen beteiligen. Auf den Internetseiten gibt es zudem ausführliche Informationen zum Vorhaben „Starkstromtrasse durch Westthüringen (SuedLink)“.

Vor etwa drei Wochen wurden die Pläne der Netzbetreiber TenneT und TransnetBW zur Gleichstromtrasse SuedLink bekannt. Daraus geht hervor, dass auch Westthüringen einschließlich der Stadt Eisenach von den neu geplanten Trassenkorridoren für die Erdkabelleitungen betroffen ist.
Durch SuedLink soll eine leistungsstarke Nord-Süd-Verbindung geschaffen werden. Diese Verbindung soll die durch Offshore-Windräder in der Nord- und Ostsee produzierte Energie in die anderen Teile Deutschlands transportieren.

Agenda zur Informationsveranstaltung „Starkstromtrasse durch Westthüringen“

Eröffnung der Veranstaltung durch Bürgermeister Dr. Uwe Möller
Vortrag Nr. 01: Überblick zu Anlass, rechtlichen Grundlagen, aktuellem Planungsstand, Methodik, Verfahren und Beteiligung

Vorhabenträger TenneT und TransnetBW
Vortrag Nr. 02: Ausführliche Vorstellung des für Eisenach relevanten Korridors

ARGE SuedLink
Vortrag Nr. 03: Das formelle Genehmigungsverfahren mit Schwerpunkt Beteiligung – Bundesnetzagentur
Vortrag Nr. 04: Vortrag Nr. 04: Arbeit und Unterstützung des Landkreis-Bündnisses; Stellungnahme zum Projekt

Vertreter des Landkreis-Bündnisses bzw. deren Berater (DE WITT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH und Planungsbüro OECOS GmbH)
Fragen und Diskussion
ab 18:50 Uhr: Einsicht in die ausgestellten Informationen im „Info-Forum SuedLink“ und Einzelgespräche mit den geladenen Experten

Steffen E. | | Quelle:

Werbung

Die Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft und sofern sie unseren Richtlinien entsprechen, freigegeben.

  • HansKle

    In Anbetracht der fast parallel
    gleichzeitig plötzlich entflammten Diskussionen, ob die schon längst
    geplante, aber erstmals vor ca. drei Wochen vorgestellte
    Stromtrassenführung, die auch gern als „Rückgrat“,
    „Hauptschlagader“ oder Autobahn ohne Abfahrten“ der
    Energiewende, gemäß der verschiedenen Vorgaben unserer Regierung
    von den im Norden bereits installierten Windkraftanlagen bis nach
    Süden, nach dem von ihr einseitig angeordneten „Hals über Kopf“
    – Atomausstieg, unter- , oberirdisch oder gar nicht erfolgen sollte,
    hätte es natürlich Sinn, dass die erst kürzlich ehrenamtlich
    zusammengestellte Männerrunde mit dem klangvollen Namen
    „Naturschutzrat“ ihre reichhaltigen Erfahrungen auf dem Gebiet
    des Naturschutzes unseres Wartburgkreises in diese und auch noch
    darüber hinaus in mit Sicherheit folgenden sachbezogenen Runden für
    die angrenzenden Landstriche mit einbringen sollte!

    Bekanntlich hat plötzlich unseren beiden
    direkten Nachbarn, den Bundesländern Bayern und Hessen, die geplante
    oberirdische sowie die Leitungsführung im Erdreich so gut gefallen,
    dass diese gern auch u.a. unser schönes Thüringen nun an der dann
    so oder so notwendigen Umgestaltung der Natur unbedingt beteiligen
    wollen…..

    In einer Art „Vorkommando“ ist deshalb geplant, den Wunsch der zukünftigen

    Netzbetreiber mit den betroffenen Bürgern möglichst widerstandslos und

    gewaltfrei zu diskutieren, damit im kommenden Frühjahr dann die mehr

    oder weniger davon profitierenden Kunden wissen, woher der „neue“ Strom
    irgendwann den langen Weg vom weit entfernten Start bis zur
    hauseigenen Steckdose finden soll. Aus diesem Grund ist anzunehmen,
    dass bereits diese erste Info-Veranstaltung gut besucht sein
    könnte…

  • Jakob

    Das über der Headline prangende Foto beängstigend aussehender Hochspannungsmasten ist übrigens irreführend. Denn soviel steht fest: Die gesamte Leitung kommt unter die Erde.

Top