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Gerhard Schneider ist neuer Oberbürgermeister

50 Minuten nach Schließung der Wahllokale am 27. Mai 2000 (Stichwahltag) stand es fest: Neuer Oberbürgermeister der Wartburgstadt ist Gerhard Schneider (CDU). Auf ihn fielen 56,06 Prozent der abgegebenen Stimmen. 43,94 Prozent der Stimmen holte sich SPD-Kandidat Klaus-Dieter Herzog. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 29.80 Prozent. Nach dem vorläufigen Ergebnis wählten Schneider 6001 Eisenacher und Herzog bekam 4704 Stimmen.
Erster Gratulant war der Wahlleiter der Stadt, Volker Stratmann. Vom CDU-Kreisverband gab es ein T-Shirt zum Wahlsieg.
«Mit der geringen Wahlbeteiligung kann man nicht zufrieden sein. Für mich gilt es die Ursachen zu finden und zu analysieren», so Schneider. Erstaunt war der Wahlsieger über den Verlauf des Stichwahlkampfes. Die Rolle der Grünen war für ihn unverständlich. Fünf Jahre war man in der Koalition erfolgreich und nun diese Allianz mit SPD und PDS. Und der SPD sprach Schneider Annäherung zur PDS zu. Dies habe sich nicht ausgezahlt.
Offiziell übernimmt Gerhard Schneider am 1. Juli 2000 das Amt von Dr. Hans-Peter Brodhun.

Oberbürgermeister vereidigt

Eisenach (rbr). Auf der Sitzung des Eisenacher Stadtrates wurde Oberbürgermeister Gerhard Schneider durch das älteste Stadtratsmitglied, Dr. Gerhard Hasse, vereidigt.
In seiner Erklärung dankte Schneider nochmals für das große Vertrauen in seine Person. Er werden die Arbeit konsequent zum Wohle der Stadt fortführen. Die zahlreichen «Runden Tische» gehen weiter.
«Ich sehe mich als oberster Citymanager», betonte das neue Stadtoberhaupt. In der Kommunalpolitik werde er sich für einen ordentlichen Haushalt der Stadt einsetzen. In Sachen Verkehr gelte es die Nordverlegung der A 4 voranzutreiben und die Vision von der Verlegung der B 19 nach Bad Salzungen umzusetzen.
Auch an ein eigenes Jugendparlament mit kleinem Budget sei gedacht.

Rainer Beichler |

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