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Geschichtsspiel im Hauptbahnhof

Manch Passant hat ungläubig geschaut, revolutionäre Reden im Bahnhof? Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat am Sonntag mit ihrer Aktion in den Bahnhöfen von Weimar, Erfurt, Jena, Gotha, Gera, Eisenach, Altenburg, Meiningen auf die Geschehnisse von vor 90 Jahren hingewiesen. Im November 1918 gab es in Deutschland die Novemberrevolution.
Und so reisten an diesem Sonntag zwei Gruppen revolutionär gestimmter Arbeiter und Soldaten durch Thüringen.

In Eisenach hatten sich am 7. November 1918 rund 600 Personen in der «Clemda» zusammen gefunden und wählten den Arbeiterrat unter Vorsitz von Karl Herrmann. Am 8. November bildete sich der Soldatenrat in Eisenach.
In diesen Tagen gab es auch eine Großdemonstration von der Kaserne zum Karlsplatz. Karl Herrmann verkündete damals, der Arbeiter- und Soldatenrat habe die Macht übernommen. Durch Oberbürgermeister Schneider soll ihm die Polizeimacht übergeben worden sein.
http://www.eisenachonline.de/information/eisenach/geschichte/12(Mehr zur Geschichte Eisenachs)

Rainer Beichler |

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