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Große Eisenacher Delegation besucht Sarospatak

Eine 36-köpfige Delegation aus Eisenach besucht über Pfingsten die jüngste Partnerstadt Sarospatak in Ungarn. Mit dabei sind neben Bürgermeisterin Ute Lieske Stadtratsmitglieder, Vertreter der drei Eisenacher Gymnasien sowie der Tanzverein und der Städtepartnerschaftsverein mit je zehn Mitgliedern. Anlaß für den Besuch ist die „Heilige Elisabeth-Feier“, die in Sarospatak stattfindet. Die Stadt ist der Geburtsort der Heiligen, die später als Thüringer Landgräfin auf der Wartburg lebte.

Am Samstag, 30. Mai treffen sich die Schuldirektoren mit ihren Kollegen aus Sarospatak. Auch die Kommunalpolitiker kommen zum Gedankenaustausch zusammen. Überdies ist eine Stadtbesichtigung geplant.

Die 17. „Heilige Elisabeth-Feier“ beginnt am 31. Mai. Mit zahlreichen Veranstaltungen gedenkt die Stadt ihrer berühmten Tochter. Es gibt einen mittelalterlichen Jahrmarkt, Musiker, Tänzer, Komödianten und Ritter unterhalten die Gäste. Auch Kunsthandwerker und mittelalterliches Gewerbe gibt es auf dem Markt. Außerdem werden an mehreren Stellen der Stadt Szenen aus dem Leben der Heiligen Elisabeth nachgespielt.
Am Pfingstmontag folgt eine Messe in der Burgkirche und eine Prozession mit einer Reliquie der Heiligen Elisabeth.
Am selben Tag steht auch noch ein Auftritt des Tanzvereins auf dem Programm.

Sárospatak hat rund 15000 Einwohner und liegt am Fluß Bodrog im äußersten Nordosten Ungarns, nahe der Grenze zur Ukraine und zur Slowakei. Die Stadt gilt als eines der kulturellen und touristischen Zentren Ungarns. Bereits ab dem 11. Jahrhundert war Sárospatak das Verwaltungszentrum eines Krongutes. Die Stadt, in der die Fürsten Rákóczi residierten verfügt über eine Burg aus dem 16. Jahrhundert, die sich harmonisch in die Landschaft der Zempliner Berge einfügt.
Der Partnerschaftsvertrag zwischen Eisenach und Sarospatak wurde im November 2009 unterzeichnet. Sarospatak ist damit die sechste Partnerstadt Eisenachs.

Rainer Beichler | | Quelle:

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