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Großeinsatz für Feuerwehr, DRK und JUH

Eine Explosion im Biologieraum des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Ruhla gab es am Freitagabend. Der gesamte Eingangsbereich der Schule ist verschüttet. 16 Schüler werden eingeschlossen. Rauch steigt aus den Fenstern. Hilfeschreie …

18 Uhr werden die Feuerwehren aus dem Erbstromtal alarmiert. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ruhla, Thal/Kittelsthal, Seebach, Wutha und Farnroda rücken an. Die Polizei ist schon mit zwei Beamten vor Ort. Die Schulsanitäter der Johanniter Unfallhilfe sind, da und das DRK aus Eisenach ist im Anmarsch.

Es gilt das «Feuer» zu löschen und Möglichkeiten zu suchen, die Verletzten und Unverletzten zu retten. Aus dem Fenster im Untergeschoss gelingt, es erste Menschen zu holen. Die Drehleiter aus Seebach wird im hinteren Teil der Schule in Stellung gebracht. Die Schulsanis leisten Erste Hilfe bei den Verletzten.
Das DRK baut das Sanitätszelt auf und übernimmt die Geretteten. Doch die Rettung der Schüler zieht sich lange hin. Erst nach 20 Uhr ist der letzte Schüler gerettet.
Die Betreuungsgruppe der DRK-Bereitschaft Eisenach hat ihre Feldküche aufgebaut und kocht Erbsensuppe für die über 90 Einsatzkräfte.
Jetzt gilt es die Übung gründlich auszuwerten und Schlussfolgerungen zu ziehen.
Beobachter des Großeinsatzes von Feuerwehren, DRK und JUH war der Bürgermeister von Ruhla, Mario Henning. Unter den Einsatzkräften befand sich auch sein Amtskollege Torsten Gies aus Wutha-Farnroda.

Rainer Beichler |

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