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Industriestammtisch mit Heike Werner (LINKE)

Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf begrüßte Heike Werner (LINKE), Thüringens Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zum Industriestammtisch am Montagabend, 24. August. Weil beim vorangegangen Industriestammtisch aktuelle betriebliche Fragen zur Arbeitszeit aufgeworfen wurden, lud die Oberbürgermeisterin die Arbeitsministerin zum direkten Gespräch mit den Unternehmen ein. Die Teilnehmer nutzen die Gelegenheit zu einem regen Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen und Politik, der sich bei einem von der Ministerin angebotenen Nachfolgetermin Anfang 2016 wiederholen kann.

In Fragen des Wirtschaftsstandortes spielen mögliche Parteigrenzen keine Rolle. Entscheidend ist, dass wir gemeinsam die Region für Unternehmen attraktiv halten und für die Zukunft fit machen. Im Bereich der Arbeitsplätze der Industrie rangiert Eisenach bundesweit an der Spitze. Wir konkurrieren hier zum Beispiel mit der Wirtschaftsmetropole Ingolstadt, sagte Oberbürgermeisterin Katja Wolf und ergänzte: Wirtschaftsförderung ist bei uns Chefsache.

Arbeitsministerin Werner betonte:

Der Dialog mit den Sozialpartnern ist mir ein großes Anliegen. Deshalb komme ich gerne nach Eisenach. Ich erfahre von den Unternehmen aus erster Hand, wo ihre Interessen liegen. Im Gegenzug kann ich die Positionen und Initiativen der Landesregierung zur Stärkung guter Arbeit darlegen. Und diese wiederum liegt im gemeinsamen Interesse von Unternehmen und Beschäftigten.

Beim Eisenacher Industriestammtisch treffen sich unter der Regie der Stadt Eisenach mehrmals im Jahr Vertreter von in der Region ansässigen Industriebetrieben mit Vertretern von der Industrie- und Handelskammer, von der Agentur für Arbeit und vom Gründer- und Innovationszentrum Stedtfeld.

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    Welche konkreten Ergebnisse gab es bei diesem Gespräch? Welche Fragen hatten die Unternehmer? Welche Unternehmer waren überhaupt gekommen? Die Pressemitteilung der Stadtverwaltung (Stadtspitze) ist da doch sehr nichtssagend.

    Als politische Aussage hätte man auch formulieren können:

    >An der „Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik“ [Beschluss des X. Parteitags der SED] wird auch unter kapitalistischen Bedingungen festgehalten!<

    ;-)

    • Michel aus Lönneberga

      Was wollen Sie? Soll Ihnen ein Fragenkatalog vorgelegt werden? Es handelt sich um eine Pressemitteilung, nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht sollten Sie sich an die Stadtverwaltung wenden und um eine Abschrift des Gesprächsprotokolls bitten.
      Übrigens wurden bei früheren Stammtischen mit Herrn Doht genauso viele / wenige Infos bekannt gegeben. Aber Linken-Bashing kommt bei Ihnen ja eh als erste Bürgerpflicht, wie ich Ihren anderen Kommentaren entnehmen kann.

      • Ex- eisenacher

        100% ige Zustimmung

    • Felix Berg

      Für die Unternehmen trifft das wohl zu, sich von einer Förderung zu nächsten hangeln, eben auf Staatskosten fettlebe machen, der Kapitalismus indes gehört dem Bürger bzw. Arbeitnehmer allein. Da haben sie mal ins schwarze getroffen.

    • Lächeln

      Herr K…., war der Urlaub so langweilig, keine Entspannung? Man könnte doch auch mal die positiven Dinge im Leben sehen!

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