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Internationale Schule in Eisenach • Wirtschaftsbeirat tagt im Automobilmuseum

Zu einer Zusammenkunft mit dem Thema „Gründung einer Internationalen Schule in Eisenach“ trafen sich gestern die Mitglieder des IHK-Wirtschaftsbeirates der Wartburgregion im Automobilmuseum. Vorgestellt wurden durch die Initiatoren des alternativen Schulsystems, Dr. Johannes Hanel und Ludwig Eickelpasch, die Idee und die Chancen einer internationalen bilingualen Schule, wie sie in Weimar bereits existiert. Nach Aussage von Dr. Hanel und Sven Lindig (Geschäftsführer Lindig Fördertechnik GmbH) besteht in der Wartburgregion der Bedarf nach einer solchen Schule, die internationalen Ansprüchen gerecht wird und schulpflichtige Kinder aus der Region wie auch von ausländischen Managern auf die globalisierte Welt umfassend vorbereitet.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde dieser Bedarf überwiegend bestätigt, jedoch wurden auch die Hürden aufgezeigt, die durch Politik und Verwaltung aufgestellt werden. Insbesondere für die Gewinnung von Fachpersonal ist die Möglichkeit notwendig, alternative Schulsysteme anzubieten.

Der Lehrplan einer International School ist weltweit einheitlich, so dass ein Wechsel der Schulkinder auf Schulen in andere Ländern problemlos möglich ist.

Im Rahmen dieser Versammlung stellte sich weiterhin das Berufsförderungswerk Thüringen vor. Zudem gab es einen Gastvortrag von Chris Pyak, Geschäftsführer der Immigrant Spirit GmbH/Düsseldorf, zum Thema „Internationalität der Bildung – die besten Arbeitskräfte international anlocken“.

Anwesend waren nicht nur die Mitglieder der IHK, sondern auch der Landrat des Wartburgkreises Reinhard Krebs und die Oberbürgermeistern Katja Wolf sowie weitere interessierte Zuhörer von Bildungsinstituten der Wartburgregion.

Foto: ©Frank Bode

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Frank Bode |

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  • JoDo

    Mit irgendeinem seltsamen, „alternativen“ esoterischen Schulkonzept würde so ein Projekt jedenfalls von Anfang an zum Scheitern verurteilt sein.

  • JoDo

    „Internationale Manager“ sollen also scharf darauf sein, dass ihre Kinder „umfassend auf die globalisierte Welt vorbereitet“ werden von einem Direktor, der „die Macht der Großkonzerne einschränken will“ und ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ fordert – https://diefreiheitsliebe.de/politik/die-querfrontluege-oder-die-spiegelhetze-gegen-stop-ttip/ – hört sich nach ner Idee an. Vielleicht werden aus den Schülern ja Genies, wenn man ihnen mittags Globuli ins Essen mischt. – Welchen Schulabschluss werden eigentlich die „inkludierten Sonderschüler“ an dieser Schule erwerben können? – Eine internationale Schule ist immer eine gute Idee. Und die Vision, dass Eisenach und die Wartburgregion durch eine renommierte, internationale Schule an Attraktivität gewinnen, die ist verlockend. Und wenn Firmen dafür Geld ausgeben wollen, dürfen sie das gerne tun. Die staatlichen Geldgeber sollten aber besser erst einmal die staatlichen Schulen mit genügend Ressourcen ausstatten. Experimente in der Bildungslandschaft gibt es genügend. Wir Thüringer haben zudem bereits eine internationale Schule – in Weimar. Eine Kopie in unmittelbarer Nähe ist überflüssig.

  • vigilando ascendimus

    Man sollte in unseren Schulen wieder mehr Wert auf die deutsche Sprache legen.

    Siehe Opel Eisenach: Auf die ausländischen Konzerne und auf die

    ausländischen Betriebsführer (engl.: Manager – sprich Männädscher) ist i.d.R. kein Verlass!

    Dienstwagen von BMW werden in Eisenach als die zuverlässigsten eingeschätzt. Ob das anders wird, wenn der Blitz nicht mehr amerikanisch sonder französisch ist?

  • Felix Berg

    Die Internationale Schule trägt nur dann zu einer Integration bei wenn der Wirtschaftsunion eine Sozialunion folgt, heißt: die Schüler würden in ihrer Heimat genau das verdienen können wie überall in Europa. Dies widerspricht aber dem wirtschaftlichen Grundgedanken der globalen Wirtschaft- dort produzieren wo Löhne aktuell sind die zum leben nicht reichen. Will die Wirtschaft hier in Europa da mithalten muss sie weiter und noch schneller automatisieren, bedeutet mehr Produktion mit weniger Personal. Am ende wird der Staat den Bürgern Geld in die Hände drücken müssen damit die Produkte auch gekauft werden können. Wir reden vom BGE. Einzig auf Exporte setzten – die Zeiten sind längst vorbei und dies sollte den Schülern dieser Schule verklickert werden um sich etwas von den jetzigen Lehrplänen aus den 50er Jahren zu unterscheiden. Was die Sprache betrifft, in D herrscht nach GG auf dem gesamten Territorium das Deutschsprechgebot. Theoretisch dürfte keine Firma oder Behörde von Bewerbern eine weitere Sprache verlangen- so stehts geschrieben. Handeln tut man gegenteilig – dies erspart die Kosten für Sprachmittler ( früher Dolmetscher genannt). Gesetzte und Regeln sind so schön, wenn man beim Unterlaufen nicht daran gehindert wird.

    • JoDo

      Das bedingungslose Grundeinkommen (das Sie so nett „BGR“ nennen) ist ebenso eine Schnapsidee, mit dem Menschen, die sich von Verschwörungstheorien angezogen fühlen meinen, die komplexen Probleme der Welt auf einfache Art und Weise lösen zu können.

      • Felix Berg

        Automatisierung heißt immer – weniger Personal, was in Zukunft auch rigoros Verwaltungen treffen wird. Sie können ja einmal unterbreiten wer von was die hergestellten Produkte erwerben soll um die Gewinne zu sichern. Schon heute greift der hiesige Markt fasst ausschließlich auf die Konsumgüterproduktion aus Fernost zurück. Sie dürfen das auch Kompliziert beschreiben wie sie Geld an den Bürger bringen wollen. Von meiner Seite gibt es dazu noch eine Variante, alle Verfügbare Arbeit unter allen Arbeitsfähigen gleichermaßen aufteilen.

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