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Karen Bopp ist neue persönliche Referentin der Eisenacher Oberbürgermeisterin

Karen Bopp ist die neue persönliche Referentin von Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Katja Wolf stellte die 45-Jährige gestern in einem Pressegespräch offiziell vor. Karen Bopp lebt im Eisenacher Ortsteil Hötzelsroda, ist verheiratet und  hat eine sechs Jahre alte Tochter. Ihren ersten Arbeitstag hatte die gebürtige Chemnitzerin am 3. Oktober. An diesem Tag begleitete sie die Delegation um Katja Wolf in die Partnerstadt Marburg und knüpfte dort erste Kontakte.

Karen Bopp und ich kennen uns gut und arbeiten vertrauensvoll zusammen, sagte Katja Wolf.

Karen Bopp hat ein abgeschlossenes Hochschulstudium und ist Diplom-Ernährungswissenschaftlerin. In den vergangenen 13 Jahren betrieb sie vor allem Bildung für nachhaltige Entwicklung für junge und ältere Erwachsene, leitete verschiedene Freiwilligendienst-Projekte und trat für die Anerkennung und Würdigung freiwilligen Engagements ein.

Als persönliche Referentin wird Karen Bopp der Oberbürgermeisterin unter anderem in beratender Funktion zur Seite stehen, Sach- und Fachfragen für sie klären und Kontaktperson zu anderen Behörden, Vereinen und Verbänden sein. Neben der Unterstützung der Oberbürgermeisterin bei der Wahrnehmung der Fach- und Leitungsaufgaben gehört auch die inhaltliche Beratung zum Aufgabenprofil. Karen Bopp wird deshalb Themen aus dem Dezernat für Soziales, Jugend und Kultur für die Oberbürgermeisterin bearbeiten, Bürgeranfragen und -hinweise beantworten sowie die Sprechstunde der Oberbürgermeisterin begleiten.

Diese Aufgaben machen die besondere Vertrauensstellung der Referentin deutlich, betonte Katja Wolf.

Auf die neuen Aufgaben im Eisenacher Rathaus freut sich Karen Bopp.

Die Referentenstelle ist eine Herausforderung, auf die ich mich freue. Der Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern ist mir ebenso wichtig, wie der kurze und gute Draht zu Vereinen und Verbänden. Und ich freue mich, die Mitarbeiter und die Aufgabenbereiche der Verwaltung besser  kennen zu lernen, sagte Karen Bopp.

Als Ausgleich zu ihrer beruflichen Tätigkeit beschäftigt sich die 45-Jährige gerne in der Natur. Sie ist ausgebildete Obstbaumwartin der Thüringer Ostbaumschnittschule und gibt Kurse zum Thema Obstbaumschnitt an der Eisenacher Volkshochschule. Karen Bopp und ihre Familie sind vor drei Jahren auf den Gobrecht-Hof in Hötzelsroda gezogen. Den Hof sanieren sie seither denkmalgerecht und ökologisch.

Das ist beinahe eine Lebensaufgabe, so Karen Bopp.

Die Referentenstelle ist an die Legislaturperiode der Oberbürgermeisterin gekoppelt. Christiane Leischner, die bisherige persönliche Referentin, hatte sich auf eine an der Volkshochschule ausgeschriebene Stelle einer pädagogischen Mitarbeiterin erfolgreich beworben.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Stadtbewohner

    Als es die Woche im Stadtrat um eine Stelle für Dorf- und Strukturentwicklung ging (TA von gestern) hieß es noch, das Sparkonzept verbiete Stellenneubesetzungen. Heute nun diese Nachricht. Sehr merkwürdig.

    Und: Wenn Frau Bopp die ganze Arbeit macht, wofür gibt es dann noch Frau Wolf?

  • vigilando ascendimus

    Genügt nicht eigentlich schon Sascha Bilay als quasi persönlicher Referent. Oder ist eine Büroleiter in Eisenach eher so etwas, was man früher als Leiter der Betriebsparteiorganisation (BPO) bezeichnet hat.

    Bei dessen guten Kontakten zu Frank Kuschel (dessen frühere Tätigkeiten in der DDR allgemein bekannt sind und dessen heutiges Verhalten sehr an seine früheren Tätigkeiten erinnert) könnte die Bezeichnung Büroleiter vielleicht auch mit Verbindungsoffizier (V0) übersetzt werden?

    • Bürger

      Antwort: Nein, nein und nein.

      • vigilando ascendimus

        Ihre Antwort ist weder begründet noch schlüssig.

        Meine Fragen sind doch berechtigt:
        zu 1: Bilay ist quasi persönlicher Referent (oder hat er einen bestimmten Geschäftbereich?). Die innere Organisation einer Stadtverwaltung sowie Querschnittaufgaben sind üblicherweise in Deutschland Aufgaben eines Hauptamtes.

        zu 2: Bilay ist meines Wissen gleichzeitig „zufällig“ örtlicher Vorsitzender der SED-PDS-Linkspartei-DieLinke (Weitere Namen dieser Partei werden von ihr selbst in Kürze bekanntgegeben – aber trotz Namensänderung – es ist ein und dieselbe Partei!)

        zu 3: Bilay war Jahre lang Zeit Stasi-Kuschels Mitarbeiter!

        • Bürger

          Ich denke, dass es 1) nicht Ihre Angelegenheit ist, wie eine fremde Person ihr Büro organisiert und es 2) quer durch die gesamte Parteienlandschaft völlig normal ist, dass Amtsinhaber auch Parteifunktionen innehaben. Deswegen zu „fragen“, ob man jemand damit diskreditieren sollte, ist in jedem Fall lächerlich. Und was wollen Sie 3) denn nun konkret aussagen mit (sinngemäß) „Sascha Bilay = Verbindungsoffizier“? Ihre Art und Weise, hier Andeutungen zu machen, ohne aber wirklich konkret zu werden, halte ich für unanständig. Klingt das nach „Audacter calumniare, semper aliquid haeret“??

          • Anstand

            Unanständig: Wie kommentierte Herr Bilay bei FB einen Link zur MDR Sendung „Augenblick mal“ vom 25.09.2016? Zitat Herr Bilay: „Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun!“. Halten diese Äußerung für anständig?

          • vigilando ascendimus

            Die Besetzung von öffentlichen Ämter ist eine öffentliche Angelegenheit, die auch öffentlicher Kritik ausgesetzt ist.

            Das Herr Bilay nun Jahrelang für den dubiosen SED-PDS-Linkspartei-Linken parlamenstunwürdigen Landtagsabgeordneten Frank Kuschel gearbeitet hat, ist nun wirklich keine Verleumdung/kein kühnes Schmähen, sondern eine Tatsache.

            Die bei Wikipedia veröffentlichte Personenbeschreibung von Herrn Kuschel muss man ja nun wirklich nicht kommentieren:

            „Seit 1987 arbeitete Kuschel mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) zusammen. Schon vor seiner Anwerbung vermerkte das MfS, dass Kuschel bereit sei ,Personen vorbehaltlos zu belasten‘ “. (https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Kuschel)

            Werter Herr „Bürger“ (Jakobiner-Anhänger?)

            Nun mag man ja der Auffassung sein, man solle die Vergangenheit ruhen lassen. Im Falle Kuschel und seiner Getreuen muss man leider sagen, dass sie immer noch in einem besonders hohen Maß nach den von Ihnen bekannten und ziterten Motto „Audacter calumniare, semper aliquid haeret“ handeln.

            Deshalb sind meine kritischen Fragen auch zu Person Sacha Bilay durchaus berechtigt. nach dem Prinzip „vigilando ascendimus“

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