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Kastanienbaum durch OB gepflanzt

Anlässlich des Tages des Baumes, der seit 1952 deutschlandweit alljährlich begangen wird, pflanzte Oberbürgermeister Gerhard Schneider am Donnerstag auf dem Gelände des Kinderspielplatzes in der Wilhelm-Pieck-Straße (Elefantenspielplatz), einen Baum. Ausgewählt wurde dafür der Baum des Jahres 2005 – die Rosskastanie.

Schneider würdigte den Baum als Schattenspender besonders in Biergärten und die Kastanien fänden als Bastelmaterial Verwendung.

Ursprünglich stammt die Rosskastanie aus den Mittelgebirgen des Balkans. Inzwischen ist dieser Baum aus den Städten, Parks oder Alleen nicht mehr wegzudenken. Rosskastanien können leicht über 100 Jahre alt und bis zu 30 Meter hoch werden.
Die Gattung Aesculus (Rosskastanie) umfasst 13 Arten, die überwiegend in Nordamerika, Süd- und Ostasien sowie in Südosteuropa beheimatet sind. Dazu zählen neben der in der Region bekannten weißblühenden Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) auch die rotblühenden Kastanien (Aesculus pavia).
Durch den OB wurde eine weißblühende Kastanie gepflanzt.

Zur Erhaltung der Baumart sind immer wieder Neupflanzungen nötig. So ist dieser gepflanzte Baum des Jahres eine Weiterführung von Pflanzungen, die in den letzten Jahren in der Stadt Eisenach erfolgten. Im Herbst 2004 wurde beispielsweise am Trenkelberg, dem Weg hinter dem Trenkelhof zu den Hörselbergen, eine Allee ergänzt. Die Bäume wurden als Ersatz für Fällungen im Rahmen von Baumaßnahmen gepflanzt. Weitere Kastanien sind unter anderem in der Sperlingsgasse, in der Tiefenbacher Allee, in der Mühlhäuser Straße und in der Dürrerhofer Allee gepflanzt worden.

In der Stadtbibliothek informiert eine kleine Ausstellung mit Text und Bildern über Bäume im Stadtgebiet von Eisenach. Die Tafeln sind dort im zweiten Obergeschoss vom 25. April bis 25. August zu sehen.

Angießen des neuen Baumes durch den OB (r.)

Rainer Beichler |

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