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Klassenraum in der Wartburgschule bleibt weiter gesperrt

In der Eisenacher Wartburgschule (6. Staatlichen Regelschule) muss der Raum 305 weiter für den Unterricht gesperrt bleiben. Dies ergab die Auswertung der untersuchten Materialproben, die seit dieser Woche vorliegen. Die Proben hatten Chemiker des Labors AUb Fischer (Dr. Ronald Fischer, Chemische Analytik und Umweltberatung, Bad Berka) am 22. Mai im Auftrag der Stadt in diesem Raum genommen. Sie stellten als Ursache für die erhöhten Naphthalinwerte eine alte, teerhaltige Schicht im Unterbau des Fußbodens fest. Diese Schicht ist bereits beim Bau des Schulgebäudes 1966 eingebaut worden. Ausdünstungen aus dieser Schicht dringen jetzt offenbar durch alle Schichten des Fußbodens in die Raumluft.

»Das Untersuchungsergebnis zeigt eindeutig: Wir müssen hier schnellstmöglich sanieren”, sagt Dr. Dorothea Hegele (Dezernentin für Soziales, Jugend und Kultur). »Als erstes werden wir in der Wartburgschule weitere Messungen veranlassen, um mögliche Naphthalin-Ausdünstungen in weiteren Räumen einzugrenzen.” Danach wird die erforderliche Sanierung veranlasst.

In dem Raum 305 der Wartburgschule waren von der Unfallkasse Thüringen Mitte Mai dieses Jahres Naphthalinwerte über dem einschlägigen Richtwert festgestellt worden. »Es handelt sich hierbei um Richtwerte, nicht um Grenzwerte”, betont Dr. Hegele. Der Raum war umgehend für den Unterricht gesperrt worden. Die Stadtverwaltung hatte die Messungen nach Hinweisen aus der Schule veranlasst.

Frank Bode | | Quelle:

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