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Krebs und Krauser bei Kali+Salz

Am Mittwoch informierte sich Landrat Reinhard Krebs bei der Firma Kali+Salz über das Werk Werra, Verwaltung in Philippsthal. Begleitet wurde er von seinem Wirtschaftsdezernenten Friedrich Krauser.

Bei der Vor-Ort-Begehung mit Walter Fromm (Direktor und Werkleiter vom Werk Werra) und Dr. Helmut Zentgraf (Werkleiter Werk Werra) konnten sich Landrat und Dezernent davon überzeugen, dass sich Kali+Salz mit 27 Einzelprodukten, für die teilweise weltweit keine Konkurrenz besteht, auf dem globalen Markt gut behaupten kann. Trotz Rationalisierung weisen die Produktionskosten eine steigende Tendenz auf. Der Abbau unter Tage erfordert zunehmend höheren Aufwand.

Reinhard Krebs und Friedrich Krauser zeigten sich erfreut über den guten Mitarbeiterstand von 4102 Beschäftigten im Werk Werra und eine Ausbildungsquote von 7 Prozent. Im Jahr 2005 wurden 20,1 Mio. Tonnen Rohsalz gefördert.

Im Gespräch sind auch Probleme nicht ausgeklammert worden, so die Werrabelastung durch Salzlauge, die eine historische Dimension hat. Eine zukünftige Erhöhung dieser Belastung ist unbedingt zu verhindern. Grenzwertüberschreitungen (2500 mg/l) kamen seit 1999 nicht mehr vor. Bis 1991 wies die Werra relativ unkontrollierte Höchstbelastungen auf, in der Spitze bis zu 28000 mg/l.

Angesprochen wurde zum Termin ebenso das Erlebnisbergwerk Merkers und die Besucherzahl, die auch dank der erfreulichen Zusammenarbeit mit dem Werratal Touristik e. V. eine sehr positive Entwicklung verzeichnen kann.

Im Interesse der über 1000 Thüringer Mitarbeiter vereinbarte der Landrat auch für die Zukunft engen Kontakt und gute Verbindungen zwischen dem Unternehmen und der Kreisverwaltung.

Rainer Beichler | | Quelle:

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