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K+S GmbH nimmt Informationsportal unter Beschuss

Das Unternehmen K+S GmbH nimmt mit einem Hamburger Anwaltsbüro die Internetseite www.wasser-in-not.de unter Beschuss, um Unterlassungen von eventueller negativer Berichterstattung zu erwirken. Die Forderungen des Unternehmens richten sich sowohl gegen die Werra-Weser-Anrainerkonferenz, deren Vorsitzenden Dr. Hölzel, wie auch gegen die Gemeinde Gerstungen und deren Bürgermeister Werner Hartung.

Der geforderte Unterlassungsanspruch soll sich angeblich aus falschen Tatsachenbehauptungen ergeben, die jedoch unseres Erachtens nach nicht getätigt wurden.

Die angemahnten Textstellen sind Werturteile aktueller Entwicklungen oder gar nur offene Fragestellungen bis hin zu Gedanken, die der Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner selbst in seinem Interview gegenüber der HNA am 21.10.2014 äußerte.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Die Zeiträume zur Verbesserung der Wasserqualität in der Werra sind wie es in der TA zu lesen war sehr sehr lang gestreckt. Ich habe es so gelesen- wenn alle Untertagevorräte an Kali verbraucht sind dann wird auch die Werra wieder sauberes Wasser haben. Das Problem heute – die Kaliabwasserbrühe drückt in die Trinkwasserbereiche vor. Tausende von Erdmenschen sind aber auf dieses Trinkwasser angewiesen. Wenn also K&S dieses Problem nicht lösen kann (will) dann sollten sie den Laden Dicht machen. Mann kann nicht mit 7000 Arbeitsplätzen drohen die eh nur da sind solange es dort Kali gibt gegen auf Jahrhunderte verlorenes Trinkwasser. Dem K&S Konzern dürfte es ziemlich egal sein wo die Bewohner des Werratales ihr Trinkwasser in Zukunft herbekommen.

  • vigilando ascendimus

    Welche Veratwortungsträger in welchen staatlichen Stellen der BR Deutschland und des Landes Hessen geben einem Privatunternehmen wie K + S soviel Rückendeckung, dass sie unter Bruch des Europäischen Umweltrechtes ihre Gewinninteressen gegen die Überlebensinteressen ganzer Regionen stellen dürfen? Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Der Reinhaltung des Trinkwasser auch für die nachwachsende Generation ist m. A. im vorliegenden Fall allen andere berechtigten wie unberechtigten Interessen Vorrang zu geben. Wer dies negiert, handelt als staatlicher Verantwortungsträger unverantwortlich und ist entsprechend haftbar zu machen!

    Brunnenvergiftung ist ein Straftatbestand. Brunnenvergiftern drohte in früheren Zeiten regelmäßig die Höchstrafe!

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