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Luther 2017: OB bittet EKD-Ratsvorsitzenden um Unterstützung

„Eisenach muss 2017 einer der zentralen Ausstellungsorte für das Reformations-Jubiläum sein“ – dies bekräftigte Oberbürgermeister Matthias Doht jetzt auch gegenüber dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber. Der OB traf den Bischof bei der Verabschiedung von Thüringens Landesbischof Dr. Christoph Kähler am Pfingstmontag. Bischof Wolfgang Huber gehört zum Kuratorium des Jubiläums „500 Jahre Reformation.“ Der Wissenschaftliche Beirat für 2017 hatte kürzlich empfohlen, 2017 nur Berlin und Wittenberg zu zentralen Ausstellungsorten zu machen und Eisenach nicht zu berücksichtigen. Dagegen regt sich in der Wartburgstadt Protest. Auch der scheidende Bischof Kähler unterstützt eine stärkere Einbeziehung Eisenachs in das Jubiläum.
Bischof Huber sicherte dem OB zu, das Anliegen Eisenachs zu prüfen und es möglicherweise bei der nächsten Kuratoriumssitzung im Frühherbst anzusprechen.

Die nächste Eisenacher Luther-Konferenz tagt am 16. Juni. Auch dort wollen die Beteiligten unter anderem erneut der Forderung Nachdruck verleihen, dass Eisenach stärker in die bundesweiten Vorbereitungen des Reformationsjubiläums einbezogen wird.

Zur Eisenacher Luther-Konferenz, die vom Oberbürgermeister Anfang 2008 ins Leben gerufen wurde, gehören alle Einrichtungen, Vereine und Institutionen aus Eisenach und der Region, die etwas mit Luther zu tun haben. Die Gruppe wird das Jubiläum 2017 vorbereiten und auch die „Luther-Dekade“, die bis zum Jubiläum läuft, mit gestalten.

Rainer Beichler | | Quelle:

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