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„Mayors for Peace“

Oberbürgermeisterin Katja Wolf gedenkt der Atombomben-Opfer von Hiroshima und Nagasaki

„Bürgermeister für den Frieden“ – so lautet die deutsche Übersetzung von „Mayors for Peace“, einer Vereinigung von Städten weltweit, die sich der Friedensarbeit verschrieben haben. Seit 2015 ist Oberbürgermeisterin Katja Wolf als Vertreterin für die Stadt Eisenach auf der Mitgliederliste dieser Organisation verzeichnet.

Die Städte setzen sich gemeinsam dafür ein, die „Vision 2020“ – die Abschaffung der Kernwaffen bis zum Jahr 2020 – zu realisieren. Dann werden 75 Jahre vergangen sein, seit dem 1945 Anfang August die Städte Hiroshima und Nagasaki von Atombomben zerstört wurden. Damals hieß es, dort würde 75 Jahre lang kein Gras mehr wachsen.

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor über 70 Jahren – am 6. und 9. August – sind für Oberbürgermeisterin Katja Wolf mehr denn je Anlass zur Mahnung und Erinnerung.

Es ist wichtig, das unermessliche Leid der Menschen und die atomare Gefahr nicht zu vergessen. Deshalb trete ich für ein Verbot von Atomwaffen ein, sagt Katja Wolf.

In Eisenach werden als Zeichen der Mahnung am 6. und 9. August die Fahnen von „Mayors for Peace“ und der Stadt Eisenach vor dem Rathaus wehen. Die Organisation „Mayors for Peace“ versucht, eine weltweite Bewegung zu schaffen, die auf den Abschluss einer Atomwaffenkonvention drängt. Die Herstellung, der Besitz und die Verwendung solcher Waffen soll verboten werden.

Städtebündnis „Mayors for Peace“
Im Jahre 1982 hat Takeshi Araki, der damalige Bürgermeister von Hiroshima, das Städtebündnis „Mayors for Peace“ ins Leben gerufen. Seit 1991 ist die Organisation vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation (NGO) registriert. Zu ihren Mitgliedern zählen alle Arten von Kommunen – von kleinen Dörfern und Gemeinden bis hin zu Megastädten wie Tokyo. Weitere Informationen unter www.mayorsforpeace.de.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Mormon

    Hoffentlich kümmert sich diese Oberbürgermeisterin erstmal darum, bis 2020 ihre Stadt in Ordnung zu bringen. Das sind nämlich nur noch 3,5 Jahre.

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