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 | Bildquelle: Büro Kranz

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Bildquelle: Büro Kranz

MdB Ernst Kranz spricht mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel

Bei seiner alljährlich stattfindenden Sommertour durch Deutschland stattete Bundesumweltminister, Sigmar Gabriel, dem Nationalpark Hainich einen Besuch ab.

Er wurde begleitet vom hiesigen Bundestagsabgeordneten Ernst Kranz, Landtagsabgeordneten Walter Pilger und vom stellvertretenden Landrat, Bernd Münzberg.

Dies war für MdB Ernst Kranz eine gute Gelegenheit über die Bewerbung des Nationalparks Hainich als «Unesco-Weltnaturerbe» mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu sprechen. Das Gespräch war umso effektiver als auch Thüringens Landwirtschafts- und Umweltminister Volker Sklenar mit im Hainich war.

Mit seiner Waldfläche von 13000 ha ist der Hainich schließlich das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. «Ein Stück Urwald mitten in Deutschland», berichtete stolz MdB Kranz.

Nationalparke tragen zur Bewahrung der natürlichen Artenvielfalt bei und erfüllen wichtige Aufgaben für Umweltbildung und Erholung – die sogenannte Wildnis erleben und entdecken. Hier sieht der Bundesumweltminister noch Defizite. Er versprach Unterstützung in diesem Bereich. Gemeinsame Projekte seien zum Beispiel möglich, auch den Kontakt zu Stiftungen, die diese finanziell unterstützen könnten, will er ebnen. «Dies ist eine Aufwertung für die Region», so der Minister.

Bei einem Gang durch den Wald nahe Craula wusste MdB Ernst Kranz zu berichten von der vorherigen militärischen Nutzung des Waldes. «Natur Natur sein lassen so lautet schließlich das Motto aller deutschen Nationalparke. Und dies wurde in den letzten Jahren sehr erfolgreich umgesetzt», so der Bundestagsabgeordnete. Der Leiter der Nationalparkverwaltung, Manfred Grossmann und der Vorsitzende des BUND, Prof. Dr. Hubert Weiger waren ebenfalls sachkundige Gesprächspartner.

Die Natur mit allen Sinnen erleben – dazu lädt der Nationalpark Hainich Kinder und Jugendliche ein. Schulklassen können den Urwald erkunden. Es wird für verschiedene Altersstufen Naturerlebniswanderungen- und Unterricht angeboten.
MdB Ernst Kranz findet es gut, dass diese Art von Erlebnisunterricht ermöglicht wird. Die Kinder können im Wald Beobachten, Entdecken, Erkennen und Bestaunen.

Auch der Gemeinde Craula bekommt die Entwicklung des Nationalparks gut. So setzt man hier auf sanften Tourismus. Im Ort befindet sich eine Jugendherberge. «Die Erfolgsgeschichte Nationalpark Hainich setzt sich fort.», daran ließ der Abgeordnete keine Zweifel.

Kranz sprach auch mit Prof. Dr. Hubert Weiger, dem Vorsitzenden des BUND, über Deutschlands erstes Wildkatzendorf bei Hütscheroda. Hütscheroda ein kleiner Ort bei Behringen.

MdB Ernst Kranz findet «den Bau des Wildkatzengeheges gut, die Population der Wildkatze wieder anzuheben ist wichtig. Zumal jeder Nationalparkbesucher von der Wildkatze gehört hat, aber keiner sie gesehen hat».

Natürlich darf beim Besuch des Nationalparks ein Abstecher auf den berühmten Baumkronenpfad nicht fehlen. Schließlich besuchen die jährlichen 300000 Gäste im Nationalpark auch zu ¾ den Baumkronenpfad an der Thiemsburg.

Sehenswert fand der Minister die Ausstellung «Entdecke die Geheimnisse des Hainichs» im Nationalparkzentrum.

MdB Ernst Kranz und der Umweltminister Sigmar Gabriel waren sich darin einig, dass der so in kurzer Zeit erzielte Erfolg des Projektes Nationalpark Hainich auch beispielgebend für andere Regionen sein sollte.

Ernst Kranz (l.) und Sigmar Gabriel (r.)

Foto: ©Büro Kranz

Rainer Beichler | | Quelle:

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