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Neue Ausstellung im Markt 2: „Kultur des Erinnerns“

„Kultur des Erinnerns“ – Vom Umgang mit dem jüdischen Schicksal in Eisenach seit 1945″ ist der Titel einer Ausstellung, die seit Dienstag, 26. August in der Stadtverwaltung am Markt 2 zu sehen ist.

Mehrere Eisenacher Schulen haben sich in den vergangenen Jahren mit dem jüdischen Leben in Eisenach und insbesondere mit den Schicksalen der Eisenacher Juden im Nationalsozialismus befasst. Erarbeitet wurden die Tafeln vom Elisabeth-Gymnasium, von der Goetheschule, der Wartburg-Schule und der Oststadtschule.

In der Ausstellung „Kultur des Erinnerns“ – Vom Umgang mit dem jüdischen Schicksal in Eisenach seit 1945″ sind nun insgesamt 17 Tafeln zu sehen. Sie machen deutlich, wie sich vor allem junge Menschen in der Wartburgstadt mit dem Schicksal der jüdischen Eisenacher beschäftigt haben.
Die Schüler der Oststadtschule haben das Schicksal der Marianne Spangenthal rekonstruiert, eines Eisenacher Mädchens, das deportiert wurde und verschollen ist. Die Schüler der Goetheschule widmeten sich dem Leben und Wirken von Avital Ben Chorin, die früher selbst einmal diese Schule besucht hat. Die Ausstellung des Elisabeth-Gymnasium präsentiert unter anderem das von dieser Schule initiierte Projekt „Treffen der Enkel“, als sich die Nachkommen jüdischer Eisenacher mit heute in der Stadt lebenden Jugendlichen trafen. Und die Wartburgschule hat die Geschichte der Eisenacher Synagoge erforscht.

Verbunden werden diese Einzelausstellungen durch eine Einführungstafel, die vom Stadtarchiv Eisenach zusammengestellt wurde. Sie widmet sich dem Umgang mit dem jüdischen Schicksal in Eisenach zwischen 1945 und 1990 und führt damit zu jenen Ergebnissen hin, die die Schülerausstellungen zeigen.

Die Einzelausstellungen wurden erstmals zusammengefasst präsentiert, als der „Zug der Erinnerung“ im Mai des Jahres in Eisenach Station machte.
Um die Nachhaltigkeit der Beschäftigung der Eisenacher mit diesem Thema zu befördern, wird die Ausstellung „Kultur des Erinnerns“ nach der Stadtverwaltung noch an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und im Umland Eisenachs präsentiert.

Die Öffnungszeiten: montags, dienstags und mittwochs von 8 Uhr bis 18 Uhr, donnerstags von 8 Uhr bis 19 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr.

Der OB eröffnet die Ausstellung

Foto: ©Stadtverwaltung

Rainer Beichler | | Quelle:

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