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 | Bildquelle: Stadt Eisenach

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Bildquelle: Stadt Eisenach

Neue Erst-Unterkunft für Asylbewerber in Eisenach

In der Ernst-Thälmann-Straße 68 wurde in den vergangenen Wochen ein Gebäude hergerichtet, um neu ankommenden Flüchtlingen eine erste Unterkunft geben zu können. So kann die bisherige Notunterkunft in der Sporthalle im Palmental wieder geräumt werden.

In der Sporthalle werden nun Aufräumarbeiten organisiert, Zäune werden entfernt und das Inventar ausgelagert. Bis zum Jahresende sollen die notwendigen Kleinreparaturen und die Reinigung abgeschlossen sein. So wird die Sporthalle ab dem 4. Januar wieder dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen. Die Vereine werden von der Stadt darüber informiert.

Insgesamt sind in der Erst-Unterkunft in der Thälmannstraße 23 Räume hergerichtet worden: Zwölf Unterkunftsräume, sechs Toiletten und Duschen und eine Küche  für die Bewohner. Zudem werden weitere funktionale Räume vorhanden sein, beispielsweise für eine Wache und einen sozialen Dienst.
Für die Herrichtung der Räumlichkeiten im Erdgeschoss wurden Handwerkerleistungen in den Bereichen Heizung, Sanitär, Elektroinstallation, Brandschutz, Tischler, Maler, Trockenbau und Reinigung in Anspruch genommen. Die Zimmer sind mit Doppelstockbetten ausgestattet. Insgesamt sind 100 Plätze vorhanden.

Die Bauarbeiten werden im 1. und 2. Obergeschoss weiter gehen, hier soll Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber eingerichtet werden. Zudem wird noch ein zweiter baulicher Rettungsweg geschaffen. Voraussichtlich am Montag wird die Erst-Unterkunft erstmalig bezogen werden. Für den 14. Dezember ist die Ankunft eines Busses mit Flüchtlingen in Eisenach angekündigt. Zuständig für die Erst-Unterkunft ist das Sozialamt, es wird das Haus zunächst selber betreiben. Das Haus wird von einem Sicherheitsdienst bewacht. Die Immobilie Thälmannstraße 68 ist im Besitz des Bundes und wird der Stadt für die Betreuung der Flüchtlinge mietfrei zur Verfügung gestellt.

Die Stadtverwaltung bedankte sich bei den Handwerksbetrieben für das gute Zusammenspiel während der Bauarbeiten. Hier wurden vor allem die Firmen HKS Schneider GmbH, Raabe Elektroanlagen GmbH, Malermeister Kuntze, Glas-Ulrich GmbH, Ebener Bedachungen GmbH sowie das Bauplanungsbüro Joachim Klein genannt.

Foto: v.l.n.r. Oberbürgermeisterin Katja Wolf, Claus Zuschlag, stellvertretender Amtsleiter Tiefbau und Grünflächen und Wolfgang Fey, Mitarbeiter Hochbauamt, informierten die Pressevertreter in der neu geschaffenen Erst-Unterkunft für Flüchtlinge.

Andrea T. | | Quelle:

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