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Neue Hörselbrücke bei Opel für Verkehr frei gegeben

Die neue Brücke über die Hörsel von der Stedtfelder Straße zum Industriegebiet «Auf dem Gries» ist nach rund 13-monatiger Bauzeit fertig gestellt. Oberbürgermeister Matthias Doht gab am 6. Oktober gemeinsam mit dem Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig die Hörselbrücke offizielle für den Verkehr frei.

Die Spannbetonbrücke ist 100 Meter lang und insgesamt elf Meter breit. Die gesamte Anlage einschließlich Straßenanbindungen erstreckt sich über 234 Meter. Für Fundamente, Widerlager, Pfeiler und Überbau wurden rund 1800 Kubikmeter Beton und 173 Tonnen Stahl verbaut.

Nach Fertigstellung der Brücke erfolgte der Straßenbau – dazu gehörten unter anderem Aufschüttungen an den Widerlagern, der Bau der Auffahrts-Rampen sowie die Befestigung des Hörselufers. Dafür mussten rund 3600 Kubikmeter Erde bewegt werden. Die Fahrbahnen erhielten eine Asphaltdecke. Außerdem wurden neue Straßenlampen und Schilder (Straßennamen und Verkehrsschilder), auch im näheren Umfeld der Brücke, errichtet.

Während der Bauarbeiten mussten verschiedene, unvorhersehbare Problem gelöst werden, die Bauverzögerungen verursachten. Beispielsweise wurde chemisch belasteter Boden gefunden, der auf einer Spezialdeponie entsorgt werden musste.

Insgesamt sind für den Bau der Brücke und der Straße rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Der überwiegende Teil wird aus Fördermitteln des Bundes, des Freistaates und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Der städtische Eigenanteil beträgt rund 307000 Euro, dieser wurde über den Landesausgleichstock bereitgestellt.

Mit der Brücke wird das Industriegebiet «Auf dem Gries», in dem auch Opel Eisenach seinen Sitz hat, noch besser erschlossen. Bislang war es nur über die Adam-Opel-Straße zu erreichen. Jetzt können und müssen Lkw vom Ortseingang aus Richtung Stedtfeld über die neue Hörselbrücke, die Nicolaus-Otto-Straße und die Adam-Opel-Straße zu den Unternehmen des Industriegebietes «Auf dem Gries» oder weiter in Richtung Stadtgebiet fahren oder auf diesem Weg auch in westlicher Richtung die Stadt wieder verlassen. Die entsprechende Verkehrsführung wurde neu ausgeschildert. Vor allem das Wohngebiet Stedtfelder Straße wird damit vom Schwerlastverkehr entlastet.

Die Baumaßnahme ist detailliert mit dem städtischen Hochwasserschutzkonzept abgestimmt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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