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Neues Amt für Tiefbau und Grünflächen gegründet

Die Eisenacher Bürgerinnen und Bürger bemerken es nicht, weil sich für sie nichts ändert – doch seit dem 1. Januar sind die Stadtwerke und das städtische Tiefbauamt in einer neuen Organisationsform zusammengefaßt: Im Amt für Tiefbau und Grünflächen, einem „optimierten Regiebetrieb“ der Stadt Eisenach. Dieses Amt nimmt alle Aufgaben wahr, die bisher beim Tiefbauamt und bei den Stadtwerken angesiedelt waren: Straßen- und Gehwegbau und deren Unterhalt, Bauhof, Stadtbeleuchtung, Parkplatz-Bewirtschaftung, Bewirtschaftung der öffentlichen Grün- und Parkanlagen, Unterhaltung Spielplätze, Baumpflege, Friedhof und Bestattungswesen, Verwaltung der Sportstätten und Bewirtschaftung der städtischen Gebäude. Sitz des Amtes ist die Heinrichstraße 11, in der auch bisher schon die Stadtwerke zu finden waren. Der Bauhof ist weiterhin in der Gaswerkstraße untergebracht.

Da das Amt als optimierter Regiebetrieb geführt wird, kann dort – wie bisher schon in den Stadtwerken – nach kaufmännischen Gesichtspunkten gewirtschaftet werden. Die andere Ämter der Stadtverwaltung arbeiten zur Zeit noch nach dem sogenannten kameralistischen Prinzip öffentlicher Haushalte, das beispielsweise Vermögenswerte und Wertverluste nicht berücksichtigt. Da aber die gesamte Stadtverwaltung in den kommenden Jahren auf das Prinzip der kaufmännischen Buchführung (Doppik) umgestellt werden soll, können im neuen Regiebetrieb bereits umfangreiche Erfahrungen gesammelt werden.

Geleitet wird das Amt für Tiefbau und Grünflächen kommissarisch vom bisherigen Leiter der städtischen Finanzverwaltung, Alwin Hartmann. Ende Dezember wurde die Leitung des neuen Amtes thüringenweit ausgeschrieben.
Insgesamt arbeiten rund 135 Beschäftigte im Amt für Tiefbau und Grünflächen, das zum Dezernat der Baudezernentin Gisela Rexrodt gehört.

Die Erreichbarkeit der einzelnen Bereiche im neuen Amt ist unverändert: Amtsleiter: 7918-10; Tiefbau und Straßenunterhaltung: 7918-33; Technischer Bereich, Grünflächen: 7918-25; Sportstätten: 7918-28; Gebäudeunterhaltung: 7918-57; Friedhofsverwaltung: 8893990.

Der Umwandlung von Stadtwerken und Tiefbauamt in einen optimierten Regiebetrieb wurde vom Stadtrat in seiner Sitzung am 14. Dezember beschlossen. Neben der Steigerung der Effizienz wurde dies mit weiteren Vorteilen begründet: So wird die Zusammenarbeit zwischen den ehemals eigenständigen Bau-Bereichen verbessert; außerdem führt die Zusammenlegung zu Einsparungen, weil unter anderem eine Leitungsstelle wegfällt. Rund 145000 Euro können so jährlich gespart werden.

Bis zum Mai soll der Oberbürgermeister prüfen, ob weitere Organisationseinheiten der Stadtverwaltung in den optimierten Regiebetrieb eingegliedert werden können.

Rainer Beichler | | Quelle:

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