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OB begrüßt Urenkelin des letzten Rabbiner in Eisenach im Rathaus

Anlässlich der Verlegung weiterer 24 Stolpersteine begrüßte Oberbürgermeister Matthias Doht Maayan Meir, die Urenkelin des letzten Rabbiners in Eisenach, Dr. Josef Wiesen, im Rathaus der Wartburgstadt. Maayan Meir aus Israel sowie die Familien Kanitz und Krause sind am 20. Juni in die Wartburgstadt gekommen, um bei der Fortsetzung der Aktion „Stolpersteine“ des Künstlers Günter Demnig in Eisenach dabei zu sein.

Bereits zum dritten Mal wurden in Eisenach zur Erinnerung an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger Stolpersteine verlegt. Die 24 Steine mit den Namen von Kindern, Frauen und Männern verdeutlichen, dass an diesen Orten Menschen wohnten, die Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Das Bündnis gegen Rechtsextremismus Eisenach hat sich gemeinsam mit der Stadt und zahlreichen Sponsoren und Paten für die Fortsetzung des Projektes eingesetzt.

Der Oberbürgermeister erinnerte bei der Begrüßung im Rathaus an den Rabbiner Dr. Josef Wiesen und sein Wirken in Eisenach. Familie Krause und Gudrun Kanitz hatten das Gedenken an den Rabbiner mit angeregt. Für sie ist der Besuch über 60 Jahre danach noch immer mit bewegenden Erinnerungen verbunden – Erinnerungen an die Pogromnacht 1938, aber auch an die Kindheit und frühere Nachbarn und Spielgefährten.

Die Urenkelin (blaue Jacke) zur Stolpersteinlegung

Rainer Beichler | | Quelle:

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