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Bildquelle: Stadtverwaltung

Oberbürgermeister pflanzte Bergahorn zum „Tag des Baumes“

Einen Bergahorn haben Oberbürgermeister Matthias Doht und Baudezernentin Gisela Rexrodt zum „Tag des Baumes“ Dienstag gepflanzt. Das Bäumchen steht beim Spielplatz der Hörselschule in der Stedtfelder Straße. Die jährliche Baumpflanzung durch den OB hat in Eisenach Tradition.

Der Bergahorn wurde als Baum des Jahres gekürt. Er bevorzugt kühl feuchtes Bergklima, das er auch in unseren Breiten vorfindet. Überwiegend als Waldbaum in Europa weit verbreitet, gedeiht er aber auch als Einzelbaum im städtischen Innenbereich sowohl in halbschattiger als auch in schattiger Lage gut, wächst an wenige hellen Plätzen allerdings langsamer.
Der anfänglich schnell wachsende Baum mit seinem meist geraden Stamm und abgerundeter Krone kann bis zu 600 Jahre alt werden. Besonders auf fällt seine im Laufe der Jahre dunkel bis rotbraune und sich abschuppende Borke – ähnlich wie bei der Platane. Der Bergahorn zählt in der Holzwirtschaft zu den wertvollsten Edellaubbäumen. Er liefert das hellste einheimische Holz und ist bei den Kunsttischlern für Intarsienarbeiten ebenso gefragt wie bei den Instrumentenbauern, vor allem im Gitarrenbau.

Zur Erhaltung von Baumarten sind immer wieder Neupflanzungen nötig. So ist der jetzt gepflanzte Bergahorn bei der Hörselschule nur eine Weiterführung von Pflanzungen, die in den letzten Jahren in der Stadt Eisenach erfolgten. Gepflanzt werden Bäume an Straßen, im Karthausgarten, auf dem Friedhof und vor allem im städtischen Wald. Die Stadt hat mit 2400 gepflanzten Bergahorn im Jahr 2008 und 3100 Stück im Frühjahr 2009 zur Erhaltung dieser Baumart einen großen Beitrag geleistet.

Wer weiteres zum Baum des Jahres 2009 erfahren möchte, erhält Informationen beim Bürgerbüro am Markt 22 – dort steht ein Aufsteller mit Broschüren zum Thema Bäume und zum Wald.

Rainer Beichler | | Quelle:

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