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Oberbürgermeisterin begrüßt Gebietsreform: Wartburgregion als Modellprojekt

Die Debatte um die Gebietsreform ist in vollem Gange. Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf wirbt für Besonnenheit aller Beteiligten im Umgang mit den vorgelegten Plänen der Landesregierung.

Wir haben den Vorschlag des Innenministers zu den neuen Kreisen begrüßt, sagt Katja Wolf. Wichtig ist, dass die Wartburgregion erhalten bleibt. Die Landesregierung hat sich von der beispielhaften Wirkung der Region für das gesamte Land Thüringen überzeugt, so die Oberbürgermeisterin.

Gespräche zwischen Katja Wolf und dem Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs,  machen deutlich, dass die Wartburgregion ein Motor der Gebietsreform in Thüringen sein und mit gutem Beispiel vorangehen will.

Die Region ist von der Notwendigkeit der Reformen überzeugt, betont Katja Wolf.

Derzeit wird innerhalb der Eisenacher Stadtverwaltung erarbeitet, welche Aufgaben die Stadt nach der Gebietsreform weiterhin erfüllen möchte und welche Aufgaben an den Kreis übergehen könnten.

Unsere Stadt wird die Reformen des Landes begleiten und bietet sich gerne als positives Modellprojekt an, so Katja Wolf.

Die Oberbürgermeisterin behält in der Debatte ihre bisherige Linie bei: mit Besonnenheit vorgehen, vehement die Interessen der Stadt Vertreten und – wo nötig – Kompromisse eingehen.

Andrea T. | | Quelle:

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  • vigilando ascendimus

    So dilettantisch wie Frau Katja Wolf in Sachen Gebietsreform gegenwärtig agiert, wird Eisenach wie anno 1993 wieder die große Verliererin der unsägliche Gebietsreform sein. Der Kreisstadtstatus schein zum zweiten Mal durch falsche Politik und Großmannssucht (diesmal Großfraussucht) vergeigt zu werden!

    Was mich verwundert ist das die linke OB ihre persönliche Propagandamitteilung so verkaufen versucht,
    als spräche Sie im Namen der ganze Region. Das ist entweder Selbsttäuschung oder bewusste und gezielte Täuschung der Öffentlichkeit!

    Der Stadtrat, insbesondere die schwachen Fraktionen von CDU und SPD sollten der linken OB langsam klarmachen, dass über die vom Innenministerium angeforderte „Wunschliste“ für Zwangseingemeindungen der Stadtrat in öffentlicher Sitzung beraten und zu entscheiden hat. Schließlich ist eine solch Frage auch für Eisenach keine laufende Angelegenheit!

    Die Vernunftbegabten unter den Eisenacher Stadträten sollten sich aber sehr wohl überlegen, ob die Abgabe einer solchen „Wunschliste“ überhaupt dem Wohle der Stadt Eisenach dient.

    Der Stadtrat sollte sich zum Wohle seiner Stadt vielmehr darüber Gedanken machen, ob es nicht ratsamer ist um mögliche Heiratskandidaten zu werben. Da muss man natürlich den Umworbenen auch etwas bieten!

    Die Zeit der Zwangsehen sollten doch in Mitteleuropa vorbei sein!

    • Gisela Rexrodt

      Und weil Frau Wolf der Landesregierung eine Stellungnahme senden muss, die wir nicht kennen, beantragte ich für Dezember, dass wir diese bekommen. Weiterhin beantrage ich, dass darin der Status der Stadt geklärt wird (Kreisstadt, Große kreisangehörige Stadt oder nur Kreisangehörige Stadt). Dazu steht im Vorschaltgesetz, das seit Juni gilt, nichts. Ich hoffe, die anderen Stadträte sehen das auch so und stimmen meinem Antrag zu. Könnte aber auch sein, dass sie ablehnen und es ihnen egal ist.

      • Jakob

        Bauen Sie mal mittelfristig ein vertrauensvolleres Verhältnis untereinander auf in Ihrem Stadtrat. Dann würden solche Informationen vielleicht auch ohne Gerangel fließen und man könnte gemeinsam zu einer guten Entscheidung kommen. Zur Zerstrittenheit in Eisenach und deren Auswirkungen soll es ja sogar eine wissenschaftliche Arbeit geben.

  • vigilando ascendimus

    p. s. Für diese Pressemitteilung müssten die Verfasser (die Verfasserin?) eigentlich fünf Euro in das Phrasenschwein der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft zahlen!

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