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 | Bildquelle: Stadtverwaltung  Eisenach

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Bildquelle: Stadtverwaltung Eisenach

Oberbürgermeisterin informiert Eisenacher über Asylbewerber

Während am Mittwoch, 9. September, insgesamt 60 Asylbewerber die Notunterkunft in der Sporthalle des Staatlichen Berufsschulzentrums Ludwig Erhard in Eisenach bezogen, klärte Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf  Anwohner in der nahen „Alten Mälzerei“ über die Unterbringung der Asylbewerber auf.

Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, Menschen in Not willkommen zu heißen und nicht im Regen stehen zu lassen,

sagte Oberbürgermeisterin Katja Wolf und erntete Applaus.

Aufgrund der hohen Anzahl Asylsuchender habe es zu der kurzfristigen Einrichtung einer Notaufnahme in der Sporthalle im Palmental keine Alternative gegeben. In den nächsten Tagen sollen die Asylsuchenden auf andere Unterkünfte in Eisenach verteilt werden. Dabei versucht die Stadt weiterhin an der dezentralen Verteilung in Wohnungen festzuhalten. Jedoch werden aktuell auch andere Unterbringungsmöglichkeiten von der Stadt geprüft.

Oberste Priorität hat dabei die menschenwürdige Unterbringung,

betonte Oberbürgermeisterin Katja Wolf und stellte sich im Anschluss vielen Fragen der gut 150 anwesenden Bürger. Die Stadt wisse noch nicht wie viele weitere Asylsuchende wann zugewiesen werden. Die Sporthalle bleibt erst einmal als erste Heimstatt für Asylsuchende bestehen. Die Unterbringung von Asylbewerbern ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe für Landkreise und kreisfreien Städte.

Aktuell halten sich in Eisenach 281 Asylbewerber und 110 geduldete Ausländer auf. Die Mehrheit ist dezentral in Wohnungen untergebracht.

Erfreut zeigte sich Oberbürgermeisterin Katja Wolf, dass viele Einwohner für die Asylbewerber Einrichtungsgegenstände und Sachen spenden wollen. Auf der Internetseite der Stadt sind die Einrichtungen und die Kontaktpersonen veröffentlicht, die Spenden entgegennehmen oder Dolmetscherdienste koordinieren: www.eisenach.de mit der Rubrik „Hilfe für Flüchtlinge“.

Das Foto zeigt Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf während der Einwohnerversammlung im Konzertsaal der „Alten Mälzerei“ Eisenach.

Andrea T. | | Quelle:

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