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Oberbürgermeisterin Katja Wolf zum Opel-Verkauf

Der angekündigte Verkauf der General Motors-Tochter Opel an den französischen Automobilkonzern PSA ist für Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf eine Chance.

Damit entsteht der zweitgrößte Automobilkonzern in Europa. Opel als deutsche Automarke von Wert entwickelt am Eisenacher Standort moderne Modelle und mit dem angekündigten Mokka ein beliebtes und vor allem wettbewerbsfähiges Fahrzeug.

Katja Wolf ist froh, dass PSA zugesagt hat, bestehende Verträge über Standorte, Beschäftigung und Investitionen zu erhalten.

Opel als eigenständige Marke ist wichtig für unsere Stadt, betont die Oberbürgermeisterin.

Das Eisenacher Werk arbeitet hochmodern, effektiv und ist ein Aushängeschild der Automobiltradition nicht nur in der Region sondern im ganzen Land Thüringen. Katja Wolf wird die nächsten Schritte auf dem Weg zur endgültigen Vertragsunterzeichnung verfolgen und im engen Austausch mit dem Opel-Betriebsrat, der Landesregierung und dem Opel-Koordinator Matthias Machnig sowie den Bürgermeistern der anderen Opel-Standorte bleiben.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Felix Berg

    Die Wartburgregion sollte sich darauf einstellen das nicht alles rosa rot wird. PSA will Modernisieren, modernisieren bedeutet aber weiter Automatisieren. Interessant wird es auch für ausgelagerte Produktionsfertigungen werden die bis Dato Zulieferer sind. Die meisten Teile zum zusammenschrauben in EA dürften dann aus Frankreich kommen, ( ob Blechteile, Kunststoffteile oder Sitze) Opel hat auch keine Entwicklungsabteilung mehr. Noch vor Tagen haben die Opelaner GM hofiert und heute sprechen sie von einem Segen zu PSA zu gehören. Ich kann mir ein Grinsen über geheuchelte Gefolgschaft nicht verkneifen. An der Realität mit weniger und noch billigeren Arbeitskräften wird sich nichts ändern, der Wechsel zu PSA ist dazu eine geniale Möglichkeit, denn unter Opel betriebsbedingte Kündigungen und dennoch Fördermittel erhalten ging nicht. Hoffnung haben ist gut, aber 89 erlebten viele das sie umsonst war und so Tausende bis heute von der Gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen wurden. So geht Marktwirtschaft wenn durch die Globalisierung das Wort sozial abgetrennt wurde. Allerdings würde die Globalisierung mit Sozialunion absolut keinen Sinn mehr machen zur Erzielung von Gewinnen für Aktionäre oder Betriebseigner. Es bleibt also spannend für zukünftige Eisenacher Steuereinnahmen.

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