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Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Eisenach zum Stadion

Sehr geehrter Oberbürgermeister!
Mit Entsetzen las ich vor kurzem Ihr Vorhaben zur Stadionsanierung.
Hier wird nicht im Interesse der Leichtathleten Eisenachs saniert, sondern im Sinne eines kleinen Kreises, welchem eine Rundlaufbahn, eine Hochsprung-, eine Speerwurfanlage sowie die vorhandene Weitsprunganlage zum Training genügen.
Für ein wettkampffähiges Stadion benötigt man ebenso eine Diskus/Hammerwurfanlage, eine Kugelstoßanlage, ein Hindernisgraben sowie eine Stabhochsprunganlage.
Auf Anfrage beim Thüringer Leichtathletikverband in Erfurt sagte man mir, man kenne nur die Aussage von Frau Lieske die für eine B-Anlage (6-Rundbahnen) plädiere. Ebenso sollte Ihre Baudezernentin Frau Rexrodt eigentlich wissen, wie ein Wettkampfstadion auszusehen hat. Immerhin war sie einmal Sportlehrerin in Eisenach.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister. Sie sind gegen Ihren Vorgänger angetreten um eine offene Politik zu betreiben. Ich lade Sie hiermit ein, gemeinsam die Stadien von Obersuhl, Schmalkalden, Gotha und Mühlhausen zu besichtigen um sich ein Bild über die Anlagen zu machen, die für einen Wettkampf benötigt werden.
Sollten Sie dennoch an der kleinen Variante festhalten, sollten Sie auch den Mut haben das Stadion in Sportplatz umzubenennen, denn diese Anlage erfüllt nicht die Kriterien eines Wettkampfstadions.
Anbei übersende ich Ihnen eine Auflistung aller Leichtathletikanlagen, die seit 1990 in Thüringen neu gebaut bzw. saniert wurden.

Auf eine positive Antwort hoffend

Rainer Beichler |

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