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 | Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Beschreibung:
Bildquelle: Paul-Philipp Braun

Raus zum ersten Mai

Es waren bunte Stände, die am heutigen Donnerstag das Bild auf dem Eisenacher Marktplatz dominierten. Behangen mit Transparenten und Plakaten in allen Farben und umstellt von zahlreichen Bürgern bildeten sie ein angenehmes Bild an diesem Frühlingstag.
Doch nicht umsonst waren die Pavillons, Zelte und Schirme aufgestellt. Sie bildeten eine Art Volksfest, welches sich an die traditionelle Demonstration, die zuvor durch Eisenachs Innenstadt gezogen war, anschloss.

Ausgerichtet vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und mitgetragen von zahlreichen Parteien, politischen Gruppierungen und Gewerkschaften bildete das Eisenacher Maienfest am heutigen Tag der Arbeit einen zentralen Anlaufpunkt für viele Menschen aus der Region.
Rund 350 Gäste waren es, die bei Bier und Bratwurst die Reden der Gewerkschafter hörten und im Anschluss feierlich das alte Arbeiterkampflied «Brüder zur Sonne, zur Freiheit» anstimmten.

Auch die verschiedenen Parteien hatten auf der offiziellen Maikundgebung ihre Stände aufgebaut. Mit Flyern, Kugelschreibern und anderen Artikeln warben sie für sich und für die Wahlen am 25. Mai.
Doch neben den politischen Gruppierungen waren es vor allem die eigentlichen Ausrichter des Festes, die Gewerkschaften, die in ihren Pavillons für die Rechte der Arbeitnehmer kämpften. Dabei waren es vor allem die Themen Demographischer Wandel, Gleichberechtigung von Mann und Frau und der Mindestlohn, die eine wichtige Grundlage für Reden und persönliche Gespräche auf dem Marktplatz bildeten.

Noch bis in die Nachmittagsstunden wurde beim Eisenacher Maienfest gefeiert, gesungen und debattiert. Frei nach dem uralten Arbeitermotto: «Raus zum ersten Mai!».

Rund 350 Teilnehmer waren zu der Kundgebung auf dem Markt gekommen.

Foto: ©Sandro Hedrich

Ein buntes Bild ergab sich aus den zahlreichen Ständen und Pavillons.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Der 12-jährige Jonas Lemm besuchte ebenfalls die Kundgebung.

Foto: ©Paul-Philipp Braun

Paul-Philipp Braun |

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