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Resolution zum Erhalt des Wartburgkreises ist eine Luftnummer

Maik Klotzbach, Kreisvorsitzender der SPD Wartburgkreis, kritisiert den Beschlussvorschlag der Resolution zum Erhalt des Wartburgkreises als Luftnummer.

Eine Resolution hat keine rechtliche Bedeutung und die Einsicht komme reichlich spät, erklärt er.

Weiter heißt es:

Die Beauftragung des Landrates, alles zu tun, damit der Wartburgkreis erhalten bleibt, ist der blanke Hohn. Was ist den in dieser Richtung in den letzten Jahren geschehen? Gab es nicht genug Gelegenheiten etwas für das Zusammenwachsen der Region zu  tun? Für politische Machtspiele hätten Landrat Krebs und die CDU-Fraktion das Eisenacher Theater geopfert. Man sollte meinen, dass tatsächlich der Wille zur Fusion mit Eisenach bestanden hat. Aber außer warmen Worten ist in den vielen Jahren nichts passiert. Sind wir doch ehrlich. Von einem wirklichen Zusammenwachsen des Nord- und Südkreises sind wir noch ein gutes Stück entfernt. Von einer Zusammenarbeit auf interkommunaler Ebene mit Eisenach kann man gar nicht reden. Wer will, dass der Wartburgkreis nicht zerteilt wird, muss ihn auch zusammenschweißen. Solange jeder sein eigenes Süppchen kocht, gibt man kein geschlossenes Bild ab. Volkshochschule, Musikschule, Wirtschaftsförderung, Tourismus und weitere Bereiche bieten sich doch für eine gemeinsame Arbeit mit Eisenach an. Vor allem könnten damit die Kosten gesenkt werden. Geschimpft wird immer in Richtung Landesregierung. Eigeninitiative vermissen wir hingegen. Auf was wartet der Landrat?, fragt Klotzbach abschließend. Diese Resolution ist eine Nebelkerze, die von der Untätigkeit von Landrat Krebs und Oberbürgermeisterin Wolf ablenken soll.

Andrea T. | | Quelle:

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