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 | Bildquelle: Stadt Eisenach

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Bildquelle: Stadt Eisenach

Russischer Besuch im Rathaus

Vier Jungen und Mädchen aus der Nähe von Jekatarinburg (Russland) waren zu Besuch bei Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Anastasia, Mikhail, Daria und Nikita sind seit 6. August für insgesamt sieben Tage in der Wartburgstadt. Betreut werden die jungen Leute im Alter von 14 bis 17 Jahren von Mitarbeitern der Eisenacher Arbeiterwohlfahrt Alten-, Jugend- und Sozialhilfe gGmbH (AWO AJS). Außerdem sind die russischen Pädagoginnen Olga Gadzhieva und Alexandra Shestarova dabei. »Wir organisieren den deutsch-russischen Jugendaustausch seit 2013”, sagte Julia Syhre, Mitarbeiterin bei der AWO AJS. Den Auftakt machten im vergangenen Jahr vier Kinder und zwei Pädagogen aus Eisenach. Sie besuchten Kollegen in der Nähe von Jekatarinburg.

Neben pädagogischen Gesprächen geht es bei dem Austausch vor allem um freizeitpädagogische Erlebnisse. So besuchte die russische Gruppe die Stadt Erfurt, unternahm eine Kanufahrt auf der Werra, lernte ein Kinder- und Jugendheim kennen, besuchten die nahm an einer russischen Führung auf der Wartburg teil und erkundete die Drachenschlucht sowie das Bachhaus. Pizza backen, Grillen, Einkaufstouren und ein Schwimmbadbesuch standen ebenfalls auf dem Programm. »Eisenach habt Ihr dann ja schon gut kennengelernt”, sagte Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Sie erzählte den Jugendlichen etwas über die Stadtgeschichte, streifte dabei Bach, Luther und die Wartburg sowie die einzigartige Mischung aus Kultur und Industrie in der Stadt. »Das Verständnis, das Ihr füreinander entwickelt, die Erfahrungen und Erinnerungen werden Euch das ganze Leben lang begleiten”, so Katja Wolf. Zwischen den deutschen und russischen Jugendlichen sind bereits Freundschaften entstanden. »Man taucht komplett in die jeweils andere Kultur ein”, berichtete eine Teilnehmerin über ihre Erfahrungen des Austausches.

Für Oberbürgermeisterin Katja Wolf hatten die russischen Gäste ein kleines Präsent aus dem Ural dabei. Darauf ist eine Eidechse zu sehen und Steine aus dem Ural – einer russischen Legende nach das Zeichen für Reichtum und die goldenen Berge. Bevor die Gäste Mittwoch wieder abreisen, steht am heutigen Dienstag noch ein Ausflug an den Edersee auf dem Programm. Der deutsch-russische Jugendaustausch wird vom Bundesverband der AWO in Berlin finanziell unterstützt.

Frank Bode | | Quelle:

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