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 | Bildquelle: fotolia.com : © Dan Race

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Sanierung der Wartburgschule

Unterricht ab 8. Februar 2016 wieder in der Wilhelm-Pieck-Straße

Die Sanierungsarbeiten im Gebäude der „Wartburgschule“ (6. Staatliche Regelschule) in der Wilhelm-Pieck-Straße laufen auf Hochtouren. In dieser Woche begannen die zusätzlich erforderlichen Arbeiten zur Sanierung der Raumdecken im zweiten Obergeschoss. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss konnte bereits mit der Einrichtung der Fachkabinette begonnen werden.

Bis zu den Winterferien Anfang Februar 2016 wird die Sanierung der Wartburgschule fertig sein. Der Unterricht findet ab 8. Februar wieder im Schulhaus in der Wilhelm-Pieck-Straße statt. Die Verzögerung ist damit auf fünf Wochen begrenzt, sofern der Sanierungsumfang bei den Deckenarbeiten keine unvorhergesehenen Leistungen erforderlich macht, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Der Umzug wird für die Winterferienwoche vom 1. bis 5. Februar vorbereitet. Da ein großer Teil der Möbel während der Sanierungsarbeiten im Schulhaus in der Wilhelm-Pieck-Straße im Atrium gelagert wurde, kann jetzt das Wiedereinrichten der Räume einschließlich der Reinigung nach nun nach erfolgen. Somit ist der abschließende Umzug in der einen Woche möglich.

Grund für die Verzögerung ist, dass die Dachsanierung schwieriger als erwartet war und der erforderliche Technikeinsatz zu starken Erschütterungen führte. Während dieser Arbeiten am Dach lösten sich in den Räumen im Dachgeschoss (2. Obergeschoss) größere Putzstücken von den Decken. Da zu befürchten war, dass weitere Deckenputzteile herabstürzen, wird nun in den Unterrichtsräumen im Dachgeschoss der Putz komplett von den Decken entfernt. Außerdem muss die Stahlbewehrung saniert werden. Erst dann können die Raumdecken wieder geschlossen werden. Die Arbeiten begannen nach einer zusätzlichen Ausschreibung in dieser Woche.

In allen 52 Räumen, die zum Sanieren vorgesehen sind, sind bereits die alten Fußböden aus- und der neue Fußböden eingebaut. Im nördlichen Gebäudeteil (an der Straße gelegen) sind im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss die Räume schon fertig gemalert und mit einem neuen Fußbodenbelag ausgestattet. Hier begann bereits das Einrichten der Fachkabinette. In den nächsten Wochen folgen nach und nach die anderen Räume der beiden Etagen. Das Dach des Schulgebäudes ist bereits fertig saniert. Hierfür hatten bereits im Juni die Arbeiten begonnen.

Ein Teilumzug in die schon nutzbaren Räume im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss soll nach Abstimmung mit der Schulleiterin Monika Baier nicht erfolgen.

Ich kann gut verstehen, dass Lehrer und Schüler nach der Übergangslösung in der Peterbergschule nicht noch mal auf eine Baustelle, sondern gerne in die komplett fertig sanierte Schule umziehen möchten, sagt Katja Wolf.

Die längere Nutzung des Übergangsquartiers am Petersberg wird brandschutztechnisch abgesichert. Noch im November gibt es dort deshalb eine vorgezogene Gefahrenverhütungsschau.

Am Erfolg der Sanierungsarbeiten gibt es keinen Zweifel mehr. Das belegt eine Kontrollmessung im Raum 119, die nach dem Entfernen des belasteten und dem Einbau des neuen Fußbodens vorgenommen wurde. Die Messwerte in der Raumluft für Naphthalin und naphthalinähnlichen Verbindungen lagen deutlich unter dem Richtwert I.

Im Gebäude der Wartburgschule in der Wilhelm-Pieck-Straße waren 2014 in verschiedenen Räumen so hohe Werte von Naphthalin und naphthalinähnlichen Verbindungen gemessen worden, dass das Schulgebäude geräumt werden musste. Die Schule zog im Oktober 2014 in ein Ausweichquartier in der Eisenacher Oststadt.

Die Arbeiten in der Wilhelm-Pieck-Straße erfolgen gemäß des im Frühjahr vorgestellten Sanierungskonzeptes der Firma Pöyry Deutschland GmbH. Demnach werden insgesamt die 52 Räume saniert, in denen sich Schüler oder Lehrer dauerhaft oder über längere Zeit aufhalten. Für die übrigen Sanitär- und Lagerräume sind separate Lüftungen vorgesehen, aber kein Austausch der Fußböden.

Für die Sanierung der Wartburgschule sind derzeit Gesamtkosten in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro veranschlagt. Im Haushalt 2014 wurden davon bereits 600.000 Euro bereitgestellt, um mit den ersten Sanierungsmaßnahmen beginnen zu können (Trockenlegung im Kellerbereich und Dachsanierung). Die weiteren für die Sanierung erforderlichen Haushaltsmittel sind im Vermögenshaushalt 2015 eingeplant.

Andrea T. | | Quelle:

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  • besorgter Eisenacher

    Endlich mal gute Nachrichten und schön, dass einen die Stadtverwaltung da auf dem Laufenden hält.

    Leider wird noch immer verschwiegen, ob, gegen wen und in welcher Höhe Regressansprüche für den unter OB Doht veranlassten Pfusch am Bau geltend gemacht werden.

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