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Schulförderprojekt an Eisenacher Schulen gestartet

Zum Beginn des neuen Schuljahres hat die Stadtverwaltung ein Projekt gestartet, mit dem die Zahl der Schüler gesenkt werden soll, die ohne Abschluss die Schule verlassen. Das Projekt wird über die Schulförderrichtlinie des Europäischen Sozialfonds (ESF) und den Freistaat Thüringen gefördert.

Ab August hat die Stadtverwaltung zwei pädagogische Fachkräfte in zwei Eisenacher Schulen eingesetzt, die gezielt mit den Schülerinnen und Schülern zum Erreichen eines regulären Schulabschlusses arbeiten. Die zwei Schüler-Betreuer (Lerncoaches) – Tina Rönnebeck und Mathias Korngiebel – haben die Aufgabe, Schülern zu helfen, die Schwierigkeiten beim Lernen oder mit dem Umfeld in Schule und Elternhaus haben. Oft gibt es vielschichtige Gründe, die dazu führen, dass einige generell der Schule fern bleiben und somit beim Erreichen eines erfolgreichen Schulabschlusses gefährdet sind. Diese Schülerinnen und Schülern wollen die Schul-Betreuer intensiv begleiten und beim Lernen zu unterstützen.

Am Projekt nehmen die Eisenacher Goetheschule (4.Staatliche Regelschule) und die Oststadtschule (Thüringer Gemeinschaftsschule) teil, da in diesen Schulen ein erhöhter Hilfebedarf festgestellt wurde.

Diese besondere Unterstützung wird im Rahmen des Projektes „Aktionsplan der Stadt Eisenach zur Senkung des prozentualen Anteils an Schülerinnen und Schülern, welche ohne Abschluss die Schule verlassen“ in den beiden genannten Schulen angeboten. Die beteiligten Schulen und die Schulverwaltung der Stadt Eisenach hatten dafür bereits 2015 ein Konzept erarbeitet. Der Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Freistaat Thüringen für die Umsetzung des Projektes wurde im Mai 2016 eingereicht und Ende Juni bewilligt. Damit stehen der Stadt jetzt bis 2019 rund 372.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden damit vor allem die beiden fest angestellten pädagogischen Fachkräfte (Personalausgaben), eventuell erforderliche Honorarkräfte sowie die Kosten für Betriebs- und Sachausgaben (beispielsweise für Räume, Lernmittel, Fahrkosten). Eine Verlängerung des Schulförderprojektes ist später möglich.

Andrea T. | | Quelle:

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