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Siebter «Ort der Vielfalt» in Eisenach

Das Eisenacher Frauenzentrum ist der siebte Ort der Vielfalt in der Wartburgstadt und wird sich jetzt einen Monat lang mit dem Schild «Ort der Vielfalt» präsentieren. Oberbürgermeister Matthais Doht überreichte am 15. August offiziell das Schild an die Einrichtung in der Wartburgallee 12, deren Träger der Verein «Netzwerk Frauen und Arbeit» ist.

Das Frauenzentrum ist eine Begegnungsstätte für Mädchen und Frauen jeden Alters und aus allen sozialen Schichten. Mit den Angeboten soll die Gleichstellung von Frauen und Männern gefördert und Diskriminierung abgebaut werden. Frauen werden motiviert, Verantwortung in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Bildung zu übernehmen.

Das Projekt TAMU (Tolerant, Andersartig, Mutig, Umfassend) richtete sich an Migrantinnen und einheimische Frauen. Gemeinsam lernten die Frauen Beratungsstellen, Ämter, Behörden, Vereine, soziale, kulturelle und sportliche Angebote in Eisenach kennen. Gleichzeitig stellten die Frauen aus anderen Ländern ihre Herkunftsländer vor. Einige Frauen konnten durch das Projekt in eine Erwerbstätigkeit vermittelt werden. Für einheimische Frauen und Migrantinnen wird derzeit im Frauenzentrum das Projekt LISA (Lehrreich, Integrativ, Sozial, Aktiv) angeboten.

Das Frauenzentrum ist ein Ort der Vielfalt in Eisenach, weil die Entwicklung von Gemeinschaft, Nachbarschaftssinn, Toleranz, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und die Chancengleichheit für alle Menschen Grundlage für die Arbeit dieser Einrichtung ist.

In Eisenach zeigen viele Initiativen und Aktionen, dass die Stadt ein «Ort der Vielfalt» ist. Einen Monat lang können sich Vereine, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren und -clubs, Einrichtungen, Initiativen, Kirchgemeinden, Hausgemeinschaften, Firmen, Wohngebiete oder Ortsteile mit einem Schild als ein «Ort der Vielfalt» öffentlich präsentieren. Erforderlich dafür ist eine schriftliche Bewerbung mit Begründung, die an den Oberbürgermeister zu schicken ist.
Seit 2009 trägt Eisenach den Ehrentitel «Ort der Vielfalt» als Würdigung des besonderen Engagements der Bürgerinnen und Bürger für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in ihrer Stadt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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