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Solaranlage an der Aßmann-Halle

Die Photovoltaik-Anlage an der Werner-Aßmann-Halle, die seit Mai 2005 im Betrieb ist, speiste im vergangenen Jahr 7145 Kilowattstunden ins öffentliche Stromnetz ein. Diese Energiemenge reicht aus, den Verbrauch von zwei Vier-Personen-Haushalten zu decken. Der Wert entspricht fast dem des Vorjahres, als mit knapp 7380 Kilowattstunden geringfügig mehr Strom erzeugt worden war.

Insgesamt wurden 2009 rund 4,5 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart, das bei der Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen angefallen wäre.

Die Anlage an der Aßmann-Halle hat auch 2010 völlig störungsfrei und verlässlich gearbeitet. Ein Gerät zur digitalen Datenerfassung liefert via Internet laufend den Ertrag der Anlage. Damit kann das Ergebnis ständig kontrolliert und Störungen früh erkannt werden.

Betreiber der Photovoltaik-Anlage ist die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWG). Die Anlage soll der Öffentlichkeit veranschaulichen, wie aus Sonnenlicht Strom gewonnen wird. Ein Großdisplay zeigt die aktuell erzeugten Messwerte, aber auch die Tages- sowie die Gesamtsumme des produzierten Stromes an.

2010 sind weitere Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund einem Megawatt in Eisenach neu ans Netz gegangen. Allein die SWG hat Anlagen mit über 500 Kilowatt Leistung für ihre Dächer beauftragt. Auf dem städtischen Parkhaus in der Uferstraße wurde ebenfalls eine Anlage installiert. Ende 2009 war zudem eine Bürgersolaranlage auf einer Lagerhalle am Kupferhammer mit 350 Kilowatt ans Netz gegangen.

Obwohl sich das Wetter 2010 nicht immer von der Sonnenseite zeigte, konnte diese Anlage gleich im ersten Betriebsjahr mit einem Rekord von knapp 990 Kilowattstunden pro installiertem KW glänzen, denn prognostiziert werden in unserer Region Ergebnisse von etwa 900 kWh. 194 Tonnen CO2 konnten mit dem Ergebnis dieser Anlage eingespart werden. Die eingespeiste Strommenge reicht für über 100 Drei-Personenhaushalte.

Rainer Beichler | | Quelle:

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