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Sozialer Wohnungsbau in Eisenach

Die Städtische Wohnungsgesellschaft Eisenach beantragt Mittel beim Land Thüringen für den sozialen Wohnungsbau

Das Land Thüringen will in den nächsten Jahren 125 Millionen Euro in den sozialen Wohnungsbau investieren. Laut dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft sollen auch in Städten mit angespannten Wohnungslagen ausreichend Sozialwohnungen zu angemessenen Mieten von unter € 5,50 zur Verfügung stehen. Hier soll die Förderrichtlinie ansetzen und einer derzeitigen Knappheit von Sozialwohnungen entgegenwirken.

Auch in Eisenach zeichnet sich bereits jetzt das Problem ab, dass es mittel- und langfristig nicht genug Wohnraum für einkommensschwache Haushalte gibt und geben wird. Hier möchte nun die Städtische Wohnungsgesellschaft ansetzen und hat beim Land Thüringen Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau beantragt.

Wohnraum muss in Deutschland und in Thüringen bezahlbar bleiben! Ich bin sehr froh, dass die Eisenacher SWG das genauso sieht und das Angebot der Förderung des Landes wahrnehmen möchte, so der Stadtrat und Mitglied des Aufsichtsrates der SWG Uwe Schenke (DIE LINKE).

Momentan boomt der deutsche Immobilienmarkt wie lange nicht mehr. Problematisch sieht die wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag Ute Lukasch hierbei, dass vor allem Wohnungen für besser Betuchte errichtet würden.

Ein Fehlbedarf von ca. vier Millionen Sozialwohnungen in Deutschland zeigt jedoch, dass unbedingt etwas passieren muss, um diesen Bedarf zu decken. Ich freue mich, dass die Städtische Wohnungsgesellschaft in Eisenach ihren sozialen Auftrag wahrnehmen möchte anstatt nur auf Rendite und Profit zu schielen, wie es leider vielerorts der Fall ist, so die Thüringer Landtagsabgeordnete abschließend.

Andrea T. | | Quelle: ,

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  • Felix Berg

    Kurios. Wurden da nicht vor einigen Jahren fast neue Wohnblöcke dem Erdboden gleichgemacht? Ich denke, hier sollte nicht das Land die 196 Mio. rüber reichen für soz. Wohnungsbau, sondern die Verantwortlichen die seinerzeit für den Abriss waren knall hart das Geld auf den Tisch legen.

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