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Spatenstich für das Projekt „Tor zur Stadt“

Das Projekt „Tor zur Stadt“ wurde am Montag, 27. März, mit dem ersten Spatenstich begonnen. Thüringens Umweltminister Dr. Volker Sklenar, Oberbürgermeister Gerhard Schneider und Vertreter des Sanierungsunternehmens „Heinrich Becker GmbH Bottrop“ gaben das offizielle Startsignal für die grundlegende Umgestaltung des Areals zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt.

Dieses städtebauliche Entwicklungsprojekt in der Bahnhofsvorstadt wird voraussichtlich insgesamt 25 Millionen Euro kosten und soll nach derzeitigem Planungsstand bis 2013 fertig gestellt werden. Das Realisierungskonzept dafür sieht einen städtischen Anteil in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro vor und erhielt im Oktober 2005 die Zustimmung des Stadtrates.

Auf dem Gelände zwischen Wartburgallee, Waldhausstraße und Bahnhofstraße werden mehrere Abschnitte umgesetzt:

Der Boden des großen Parkplatzes gegenüber dem Bahnhof zwischen Bahnhofstraße und Waldhausstraße sowie der Hangbereich zur Moritz-Mitzenheim-Straße wird dekontaminiert. Hier stand früher die Farbenfabrik Arzberger, Schöpff und Co. Die Beseitigung der Altlasten wurde dem privaten Sanierungsunternehmen „Heinrich Becker GmbH Bottrop“ übertragen. Das Land unterstützt diese Maßnahme mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu 7,65 Millionen Euro.

Die Bundesstraße 19 (B 19) wird in diesem Bereich verlegt. Sie führt künftig nicht mehr bis ans Nikolaitor und von dort in die Bahnhofstraße, sondern zweigt bereits unterhalb der Moritz-Mitzenheim-Straße Richtung Osten ab. Sie verläuft dann über den jetzigen Parkplatz Waldhausstraße und mündet kurz vor dem Eichrodter Weg wieder in die Bahnhofstraße. Vorgesehen ist zudem ein neu ausgebauter Abzweig, der B 19, der die Bahnhofstraße kreuzt, die Müllerstraße entlang führt und nach der Bahnunterführung auf die Clemensstraße mündet. Die B 19 erhält damit praktisch eine Gabelung und führt dann auf zwei Strecken zur Langensalzaer Straße.

Es wird ein neuer zentraler Busbahnhof gegenüber dem Hauptbahnhof errichtet.

Zur Entwicklung des gesamten Bahnhofsvorstadt-Projektes „Tor zur Stadt“ gehören darüber hinaus die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und der Bahnhofstraße und die Schaffung von Handelsflächen, Freizeitmöglichkeiten und Parkplätzen einschließlich deren Vermarktung.

Bereits vor dem Baubeginn wurden in den vergangenen Wochen am Hang zwischen Mitzenheim-Straße und Waldhausstraße auf rund 100 Meter Länge Bäume gefällt. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens „Bahnhofsvorstadt“ wird dafür über die Festlegung von Neupflanzungen ein Ausgleich geschaffen.
Mit Fortschreiten der Bauarbeiten wird die Sperrung weiterer Parkflächen im Bereich Waldhausstraße erforderlich werden. Über den konkreten Zeitpunkt wird rechtzeitig öffentlich informiert.

Das Schild wurde Dienstag umgesetzt

Rainer Beichler | | Quelle:

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