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Stadtarchiv Eisenach – Lokale Geschichte im Internet

Seit einiger Zeit werden Findbücher zu Beständen des Eisenacher Stadtarchivs im Internet präsentiert. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten für alle, die an Geschichte interessiert sind. In einer siebenteiligen Serie stellt das Archiv die Bestände vor, deren Findmittel nun im Netz stehen.

Wer sich für die Geschichte der Stadt interessiert, braucht so genannte Quellen, aus denen er schöpfen kann, um die Historie zu rekonstruieren. Viele dieser Quellen befinden sich im Stadtarchiv. Zumeist sind es alten Akten, Bücher, Pläne, Fotos oder Urkunden. Sie alle zeugen von unserer Vergangenheit. Doch wie findet man sich in dieser Flut von Informationen, Fakten und Vorgängen zurecht?
Jede Akte, jede Urkunde, jeder Plan, jedes Bild, das im Stadtarchiv vorhanden ist, wird verzeichnet. Der Titel des jeweiligen Dokuments wird dabei ebenso notiert, wie der Zeitpunkt, zu dem die Akte beginnt und endet. Doch zumeist reicht der Titel allein nicht aus, den Inhalt der Akten zu erschließen. Es wird also auch erfasst, welche wichtigen Personen namentlich genannt sind und welche historisch interessanten Sachverhalte der Akteninhalt widerspiegelt.
All das geschah früher auf Karteikarten oder in so genannten Findbüchern. In den letzten Jahren wurde diese Informationen nach und nach in den Computer übertragen. Bisher war es dennoch so, dass Geschichtsinteressierte zunächst in das Stadtarchiv kommen mussten, um anhand solcher Findhilfsmittel und der Computereinträge zu ermitteln, welche Unterlagen zum Thema vorhanden waren. Dies kann nun seit kurzem bequem von zu Hause aus erledigt werden. Denn die Findhilfsmittel zu verschiedenen Aktenbeständen des Archivs sind nun im Internet verfügbar unter www.eisenach.de im Bereich „Stadtporträt“, Menüpunkt „Geschichte“ (oder direkt unter www.stadtarchiv-eisenach.findbuch.net). Allerdings sind nicht die Akten und Urkunden selbst im Internet nachlesbar. Sie liegen weiterhin nur in analoger Form, also auf Papier oder Pergament, vor. Wer sie einsehen will, muss auch künftig das Archiv aufsuchen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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