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Bildquelle: Stadtverwaltung

Stadtverwaltung Eisenach:
Themen Integration, Prävention und Wiedereingliederung sind fest verankert

«Als öffentlicher Arbeitgeber sind wir ein Vorbild, wenn es um die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben geht», sagte Katja Wolf. Die Eisenacher Oberbürgermeisterin unterschrieb gemeinsam mit Roland Wanitschka (Vorsitzender des Personalrates der Eisenacher Stadtverwaltung) und Gabriele Kliebisch (Schwerbehindertenvertretung der Eisenacher Stadtverwaltung) eine entsprechende Vereinbarung. Das Papier enthält verbindliche Regelungen zu den Themen Integration, Prävention und Betriebliches Eingliederungsmanagement der Stadtverwaltung.

«Es geht uns darum, den von Behinderung bedrohten oder bereits erkrankten Mitarbeitern so gut wie möglich zur Seite zu stehen», sagte Gabriele Kliebisch. Ein Beispiel sind Weiterbildungsangebote, gemeinsame Gespräche oder aber der Umbau des Arbeitsplatzes. Festgelegt ist in der Vereinbarung auch, dass sich die Stadtverwaltung bemüht, Neueinstellungen und die Ausbildung schwerbehinderten Menschen zu fördern. «Dass dabei alle Gremien eng zusammenarbeiten, ist für uns selbstverständlich», betonte Roland Wanitschka bei der Unterzeichnung.

Bereits jetzt finden regelmäßig Abstimmungsgespräche aller Beteiligten statt. Ein weiterer Baustein ist das innerhalb der Verwaltung seit langem bestehende Eingliederungsmanagement. Es bedeutet, dass den Betroffenen unterschiedlichste, jeweils auf den Einzelfall bezogene Hilfen und gezielte Maßnahmen angeboten werden. Dazu gehören Hilfsmittel am Arbeitsplatz (unter anderem Stehpult, spezielle Bürostühle), Informationen zu möglichen finanziellen Leistungen, die stufenweise Wiedereingliederung nach längerer Erkrankung am Arbeitsplatz und vieles mehr. Ein Integrationsteam, dem verschiedene Mitarbeiter der Stadtverwaltung angehören, beschäftigt sich mit dem Umsetzen der Festlegungen. Die Arbeitsgruppe tagt mindestens vierteljährlich. Die Mitglieder haben die Aufgabe, die Verwaltungsspitze zu beraten und gegebenenfalls neue Vorschläge zu diskutieren.

«Wir alle verbringen einen Großteil unserer Zeit am Arbeitsplatz. Deshalb ist es wichtig, das Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass die Gesundheit der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht», sagte Katja Wolf. Bei der Stadtverwaltung Eisenach ist das Thema Gesundheitsmanagement daher ein fester Bestandteil. In der Präambel der Vereinbarung heißt es deshalb: «Es ist eine besonders wichtige gesellschafts- und sozialpolitische Aufgabe, die Gesundheit aller Beschäftigten zu erhalten und zu fördern und damit deren dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben zu sichern. Mit dieser Vereinbarung soll zum Ausdruck gebracht werden, dass der Mensch als ganzheitliches Individuum zu betrachten ist, unabhängig vom jeweiligen konkreten Zustand seiner geistigen, körperlichen oder seelischen Verfasstheit.»

Rainer Beichler | | Quelle:

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