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Stadtverwaltung ruft zum Frühjahrsputz auf

Auch in diesem Jahr ruft die Stadtverwaltung wieder alle Bürgerinnen und Bürger zum „Frühjahrsputz“ auf. An möglichst vielen Stellen der Stadt sollen Bürger sowie Vereine, Organisationen und andere Gruppierungen in den nächsten Wochen wilden Müll aufsammeln. Die Termine können selbst bestimmt werden. Müllsäcke werden dafür bereitgestellt, die Abfuhr wird von der Stadt organisiert. Die Aktion soll dazu beitragen, dass sich Eisenach zum Frühlingsbeginn und auch zum Osterfest mit einem ansprechenden Stadtbild präsentiert.

Wer an der Aktion teilnehmen möchte, kann sich an die Stadtverwaltung wenden. Ansprechpartner sind die Mitarbeiter der Unteren Abfallbehörde beim städtischen Umweltamt, Markt 22, Zimmer 28, Tel. 670-613 oder -614. Die Sauberkeit in der Stadt ist immer wieder ein Kritikpunkt: Nicht nur, weil Schmutz-Ecken bei den vielen Gästen einen schlechten Eindruck hinterlassen, sondern weil der achtlos weggeworfene oder illegal abgelagerte Müll auch viele Eisenacher Bürgerinnen und Bürger stört.

Erinnerung an Reinigungspflicht
Auch Grundstückseigentümer und Anlieger werden hiermit erinnert, vorhandenen Schmutz vor ihren Grundstücken zu beseitigen.

Wenn Anlieger regelmäßig reinigen, haben wir nicht nur ein saubereres Stadtbild, sondern entlasten auch den städtischen Haushalt, weil dadurch weniger verstopfte Straßenabläufe zu reinigen sind, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Zuständig für die Reinigung sind laut der entsprechenden Satzung der Stadt die Besitzer oder die von ihnen beauftragten Mieter der Grundstücke, an denen der Gehweg entlang läuft. Zu reinigen sind alle Gehwege ohne Rücksicht auf ihren Ausbauzustand. Bei Straßen, bei denen auf keiner Straßenseite ein Gehweg vorhanden ist, ist ein Streifen von 1,5 Meter Breite entlang der Grundstücksgrenze zu reinigen.

Soweit nicht besondere Umstände (plötzlich oder den normalen Rahmen übersteigende Verschmutzung) ein sofortiges Räumen notwendig machen, sind die Straßen durch die Verpflichteten nach dem jeweiligem Bedarf, mindestens aber einmal monatlich zu reinigen. Darüber hinaus kann die Stadt Eisenach bestimmen, dass in besonderen Fällen (Veranstaltungen, Volks- und Heimatfeste, Umzüge und ähnliches) einzelne Straßen zusätzlich gereinigt werden müssen. Derartige  Verpflichtungen sind öffentlich bekannt zu machen.

Sonderregelung für Straßen mit Gehweg auf nur einer Seite
Soweit Gehwege nur auf einer Straßenseite oder überhaupt nicht vorhanden sind – dies kommt besonders in den Ortsteilen relativ häufig vor – gilt eine besondere Regelung: Hier wechselt die Reinigungspflicht jährlich zwischen den Grundstücksbesitzern auf beiden Straßenseiten. In Jahren mit gerader Endziffer (2016 2018 etc.) sind die Eigentümer der Grundstücke auf der Seite mit dem Gehweg zur Reinigung verpflichtet, in Jahren mit ungerader Endziffer sind es die Eigentümer auf der Straßenseite, die dem Gehweg gegenüber liegt.

Die vollständige „Satzung über die Straßenreinigung und die Durchführung des Winterdienstes“ ist auch im Internet zu finden unter www.eisenach.de, Bereich Bürgerservice, „Ortsrecht“, Satzung Nr. 60.10. Auskünfte dazu gibt auch das Ordnungsamt, Telefon 670-312

Andrea T. | | Quelle:

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  • Zugezogene

    Bevor man mit einem oberflächlichen Frühjahrputz beginnt, sollte man sich mal fragen was in den Köpfen der Eisenacher eigentlich vor sich geht. Verlasse ich an einem normalen Wochentag meine Wohnung im Eisenacher Zentrum und öffne die Haustür zur Straße schlägt mir als erstes der Geruch von Hundepisse in die Nase, der schon tief in das Sandsteinfundament des schicken Altbaus eingedrungen ist. Weiter Richtung Johannisplatz, die sauber gepflasterte Straße über und über mit Müll bedeckt, weil wieder irgendjemand irgendwo irgendeinen Mülleimer umgekippt oder mutwillig zerstört hat. Über den Johannisplatz, begleitet von dem Gegröhle derjenigen, die dort sobald es das Wetter zulässt, ein Bier nach dem anderen trinken. Ein Stück weiter und mein Blick heftet sich ungläubig auf den Mann, der am hellerlichten Tag an eine Säule vor dem Schwager-Kaufhaus uriniert. Weiter, den Blick wieder vor die Füße und gerade so noch einem riesigen Hundehaufen ausgewichen, direkt vor dem Eingang zum Edeka. So geht das weiter und ich bin beim Besuch anderer Städte jedesmal erstaunt, wie dreckig Eisenach eigentlich ist.

  • vigilando ascendimus

    Der Zugezogen hat recht. Es gibt wohl kaum eine Stadt in Mitteleuropa (außer vielleicht in Russisch-Nordostpreußen [z. B. Königsberg, Tilsit] oder in Nordböhmen [z. B. Außig, Tetschen – !Eger ist hingegen heutzutage wieder sauberer als Eisenach!]), die schmutziger ist als Eisenach! Selbst wo die Stadtverwaltung für die Reinigung zuständig ist (um das Rathaus, den Rautenkranz und andere städtische Gebäude) sieht es sogar Sonn- und Feiertags verheerend aus. Das ist übrigens nicht erst so, seit dem die Kommunisten wieder in Eisenach regieren!

    Das Ordnungsamt wurde eben nach der Wende hauptsächlich mit der Einnahmebeschaffung (Ahndung von Parkverstößen) befasst!

  • Douglas

    Zu Ihrem Artikel wünschte ich mir eine Aussage des Eisenacher Ordnungsamtes, wie auf die von Ihnen angesprochenen Punkte reagiert wird. Da es leider so ist, dass „einige“ der „lieben“ Eisenacher mitunter jegliche gute Kinderstube vergesssen und dieser unhaltbare zustand schon seit langer Zeit einfach ignoriert bzw. nicht geahndet wird!

    P.S.: Möglicherweise ist aber der Urinduft auch nur der aktuelle Duft (Luther 2017)!!!

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