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Stellungnahme der Stadtverwaltung

zum Plakat des Förderkreises zur Erhaltung Eisenachs

Auf das öffentlich präsentierte Plakat des Förderkreises zur Erhaltung Eisenachs e.V. reagierte die Stadt Eisenach mit einem Brief an den Verein.

Zur Sitzung des Stadtrates am 14. Juni 2016 hatte der Verein auf seinem Plakat in den ersten beiden Punkten öffentlich massive Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung erhoben, die teils sogar strafrechtlich relevant sind.

Diese Vorwürfe können wir unter keinen Umständen so stehen lassen,

so Oberbürgermeisterin Katja Wolf, Bürgermeister Dr. Uwe Möller und der Ehrenamtliche Beigeordnete Dieter Suck (Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Sport) in dem Brief. Mit diesen pauschalen und unwahren Tatsachenbehauptungen sei die „rote Linie“ eines vernünftigen, sachlichen und zielorientierten Umgangs miteinander deutlich überschritten worden.

Die Stadt forderte deshalb den Verein auf, die in den beiden ersten Punkten des Plakates erhobenen Vorwürfe umgehend und ebenso öffentlichkeitswirksam zurückzunehmen. Dies kann auch im Rahmen einer entsprechenden Entschuldigung geschehen.

Das Schreiben an den Verein richtet sich ausdrücklich nicht gegen ein konstruktives, kritisches und am Wohle der Stadt orientiertes bürgerschaftliches Engagement,

betonen Katja Wolf, Dr. Uwe Möller und Dieter Suck.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Schüttelkopf

    Schaut euch doch mal bei unseren russischen Freunden um. Die haben viele Pfeile im Köcher, wie man mit unliebsamen Bürgern umgehen kann. Drohung mit angeblich strafrechtlicher Relevanz sind aber schon mal ein guter Anfang.

  • Stadtbewohner

    Um welches Plakat geht es denn?

    Das der Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.gern mal übers Ziel hinaus schießt wissen wir ja spätestens seit dessen Gezicke bei der Sanierung des Kreutznacher Hauses.

    • Schüttelkopf
    • Schüttelkopf

      Und insbes. geht es um diese zwei „Punkte“:

      – „Massive Verstöße gegen das Vergaberecht“
      – „Vergeudung öffentlicher Mittel“

    • Betrachter

      Habe Sie sich schon mal überlegt, wie viel Verlust an historischer Bausubstanz ohne diesen Verein in Eisenach mehr zu beklagen wäre?

      Viele Eisenacher werden vermutlich „Nie“ verstehen, wie wertvoll Ihre Stadt ist und sehen tatenlos zu, wie „meist“ Zugezogene „ohne“ eine persönliche Identifizierung mit der Stadt Eisenach, die Identität der Stadt vernichten bzw. dem Ausverkauf preisgeben.

      Da ist eine „mögliche“ Überreaktion sicher das kleinere Übel für die Stadt Eisenach. Traurig auch, nach der so „hochgelobten“ Sanierung der flankierenden Mauer am Brunnenkeller sind vom ursprünglichen Steinbestand nur noch klägliche Reste in der neu entstandenen Mauer sichtbar. Wenn man dies als Sanierung bezeichnet, sollte man das Wort Denkmalpflege im Zusammmenhang mit diesem Bauvorhaben nicht in den Mund nehmen. Eine ähnliche Verfahrensweise dürfte bei der Mauersanierung am Nikolaitor nach bisherigen Informationen geplant sein. ,

      • Felix Berg

        zB. das im Jugendstil gebaute Hallenbad- im Jahr 2016 mit Sicherheit eine Goldader, wenn nicht die Abrissbirne zugeschlagen hätte. Ich denke mal, das viele viele Staatsanwälte aus dem Bundesgebiet in und um Eisenach viele Jahre beschäftigt werden könnten.

      • Zugezogener

        Hör ich da ein wenig Xenophobie heraus? Wollen Sie eine dicke Mauer um Eisenach herum bauen, damit es wieder schön wird und bleibt in „Ihrem“ Städtchen?

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