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 | Bildquelle: Stadt Eisenach

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Bildquelle: Stadt Eisenach

Straße „Am Klosterholz“ wird ab Mai ausgebaut

Die Stadt Eisenach und der Trink- und Abwasserverband (TAV) werden ab Mai in der Straße „Am Klosterholz“ bauen. Der TAV baut Trinkwasser- und Mischwasserleitungen, die Stadt wird im Anschluss die Fahrbahn erneuern und einen Gehweg anlegen. Für die Straßenbaumaßnahmen sind im Haushalt der Stadt 345.000 Euro eingeplant worden.

Die Eisenacher Straße „Am Klosterholz“ wird ab Mai ausgebaut. Darüber informierte Andreas Ludwig (Dezernent für Bauwesen und Umwelt) die Anwohner während einer Versammlung in der Stadtverwaltung. Die Ausbaumaßnahme betrifft die Straße „Am Klosterholz“, betrifft aber auch den ersten Abschnitt des Blaubeerweges. In Zusammenarbeit mit dem Trink- und Abwasserband (TAV) werden die Fahrbahn, der Gehweg und die Straßenentwässerung erneuert. Der TAV wird den Mischwasser- und Trinkwasserkanal neu legen und damit die Haushalte im genannten Straßenabschnitt anschließen.

Diplom-Ingenieur Dieter Hesse vom zuständigen Ingenieurbüro stellte die Pläne vor. Gebaut wird in zwei Abschnitten: in diesem Jahr vom 12. Mai bis Mitte November. Abschnitt eins umfasst den Bereich Blaubeerweg (in Höhe der Hausnummer 19) bis Am Klosterholz (in Höhe der Hausnummer 54). Zunächst wird der TAV seine Leitungen und Hausanschlüsse legen, anschließend kümmert sich die Stadt um den Straßenbau. Vorgesehen ist eine 4,35 Meter breite Asphaltstraße sowie ein 1,20 Meter breiter Gehweg. „Wir richten alles so her, dass die Straße Am Klosterholz 2014 befahrbar ist“, informierte Andreas Ludwig. Die neue Asphaltdecke wird allerdings erst im nächsten Jahr aufgebracht. Denn 2015 wird weiter gebaut, es folgt der zweite Abschnitt. Er umfasst den Bereich Am Klosterholz ab Hausnummer 54 bis Hausnummer 22.

„Wir bemühen uns, die Einschränkungen für die Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren“, teilte Ludwig mit. Aus diesem Grund wird es in der Straße eine so genannte Wanderbaustelle geben. Der Bautrupp wird einen Abschnitt nach dem anderen bearbeiten, abends ruhen die Arbeiten. Für die Anwohner bedeutet es, dass sie die Baustelle befahren und ihre Häuser weiterhin erreichen können. Rettungswagen, Feuerwehrfahrzeuge und Müllfahrzeuge können ebenfalls durch die Straße fahren.

Während der Bauzeit wird es außerdem einen Sammelplatz für die Mülltonnen der Anwohner geben. „Die Baufirma wird Ihre Tonnen jeweils am Vortrag der Leerung abholen und hinterher wieder zu Ihren Grundstücken zurück bringen“, erklärte Dieter Hesse den Service.

Diskussionen gab es über die vorgestellten Pläne, auf einer Straßenseite einen 1,20 Meter breiten Gehweg anzulegen. Während mehrere Anwohner dies ablehnten (sie befürchten Engpässe beim Parken), freuten sich andere darüber. Um den Anwohnern sowie Besuchern das Parken in der Straße weiterhin zu ermöglichen, hat die Stadtverwaltung eine Lösung gefunden. „Der neue Gehweg wird zum Parken frei gegeben“, sagte Andreas Ludwig. Autofahrer dürfen mit ihrem Fahrzeug halbseitig auf dem Gehweg parken. So ist gewährleistet, dass für Fußgänger Platz zum Vorbeigehen bleibt.

Baukosten und Ausbaubeiträge
Für die Straßenbaumaßnahme sind im Haushalt 345.000 Euro eingeplant worden. Werden Straßen ausgebaut und in einen qualitativ besseren Zustand versetzt, sind die Grundstückseigentümer an den Ausbaukosten zu beteiligen. Das regelt die entsprechende Satzung. Sie kann auf der städtischen Internetseite „www.eisenach.de “ – Rubrik „Bürgerservice“ – Menüpunkt „Ortsrecht“ – Satzung über das Erheben von Straßenausbaubeiträgen der Stadt Eisenach – nachgelesen werden. Die tatsächliche Höhe der Kosten, die die Eigentümer zahlen müssen, richtet sich unter anderem nach der Grundstücksgröße und dem Maß der Bebauung (Vollgeschossigkeit).

Gemäß Satzung wird die Stadt noch in diesem Jahr Vorausleistungen erheben. Die Grundstückseigentümer werden darüber schriftlich informiert. Eine Endabrechnung erfolgt, wenn die gesamte Baumaßnahme beendet ist und die Schlussrechnungen der Baufirmen vorliegen. Bereits im Vorfeld gezahlte Gelder werden selbstverständlich auf die Endsumme angerechnet. Nähere Informationen erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eisenacher Stadtverwaltung, Amt für Stadtentwicklung, Markt 22, Telefon 03691/670-502 oder 670-522. Um Details in Ruhe besprechen zu können, wird um vorherige Terminabsprache gebeten.

Der Trink- und Abwasserverband wird ebenfalls Beiträge erheben. Anfragen hierzu bitte direkt an den TAV, Telefon 036928/9610.

Karl-Heinz Brack | | Quelle:

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