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THW Sondershausen baut für Eisenach eine Behelfsbrücke

Seit September 2007 ist die Fußgängerbrücke in der Friedrich-Naumann-Straße für Fußgänger und sonstigen Verkehr komplett gesperrt.
Grund dafür ist das marode Bauwerk, das nach Aussagen der Ingenieure jederzeit einstürzen kann. Durch die Vollsperrung gelangen die Anwohner nur über große Umwege in das Stadtzentrum. Um diese Situation für die Anwohner erträglicher zu gestalten, beabsichtigt die Stadt Eisenach den Bau einer Behelfsbrücke direkt neben der gesperrten Brücke. Um eine zeitnahe Ersatzlösung bis zum Neubau der gesperrten Brücke zu schaffen, wandte sich die Stadt Eisenach auf dem Weg der Amtshilfe an das Technische Hilfswerk.

Da gewisse Vorgaben eingehalten werden mussten, gestaltete sich die Planungsphase als schwierig. Nach drei Monaten anstrengender Planung mit der Stadt Eisenach, einem Ingenieurbüro und allen weiteren Beteiligten wird die Behelfsbrücke, sofern es keine weiteren Probleme gibt, vom 22. bis 25. Februar 2008 errichtet.

Die Behelfsbrücke wird im Baileysystem gebaut und hat eine Spannweite von ca. 40 m. Das Gesamtgewicht beträgt ca. 32t und die Nutzlast liegt bei 6t. Bei der Behelfsbrücke handelt es sich um eine Fußgängerbrücke, die ebenfalls mit Fahrrädern befahren werden kann. Für Mofas, Roller, Autos, usw. gilt Überfahrtverbot.
Der THW-Ortsverband Sondershausen ist für diese Einsätze speziell ausgebildet, da im Ortsverband die Fachgruppe Brückenbau angesiedelt ist.

Unterstützt wird das Technische Hilfswerk, Ortsverband Sondershausen vom ortsansässigen Ortsverband aus Eisenach, der die Unterkunft und Verpflegung für die Helfer stellt.

Rainer Beichler | | Quelle:

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