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THW übte Notfall

«Alarm für das THW Eisenach, Teileinsturz eines Hauses, Personen vermisst», so die knappe Ansage um 19.31 Uhr.
Der Ortsverband des THW in Eisenach probte am letzten Samstag den Einsatzfall. Übungsort war das ehemalige Bahnbetriebswerk in Eisenach-Ost. Dort war ein Gebäude eingestürzt und Menschen verschüttet worden.

Alarmiert wurde der gesamte Ortsverband, zunächst rückte ein Erkundungsgruppe aus, schnell wurde das Ausmaß des «Unglücks» deutlich. Das Haus hatte mehrer Etagen, ein einfacher Zugang war nicht möglich, es gab keinen Strom und möglicherweise sind Gasleitungen defekt.

Gefragt waren die Helferinnen und Helfer in den Bergungsgruppen, den Fachgruppen Ortung und Elektroversorgung.

Zunächst wurde mit einem Gerüstsystem des THW ein notdürftiger Eingang zur ersten Etage gebaut. Eine Beleuchtung wurde installiert und später mit der Netzersatzanlage erweitert. Systematisch wurde das gesamte Haus abgesucht, Schutt bei Seite geräumt und verschossene Türen geöffnet. Vier Personen wurden gefunden und gerettet. Gasaustritte wurden nicht gemessen, so konnten auch die Rettungshunde des THW zum Einsatz kommen.

Alle Vermissten wurden gefunden und medizinisch versorgt. Gegen 2 Uhr war für die 35 Kameraden des THW Eisenach die Übung beendet. Ortsbeauftragter Thomas Fischer dankte allen Helfern für ihre Einsatzbereitschaft. Nun müsse die Übung gründlich ausgewertet werden und die Schlussfolgerungen in die Ausbildung der Kameraden der ehrenamtlichen Katastrophenschutzorganisation des Bundes einfließen.

Rainer Beichler |

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