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Tierpark sucht Rettung

Der Tierpark von Sättelstädt steht vor seinem Ende. Noch ist nichts verloren, jedoch eine tragfähige Lösung muss her. Es geht um rund 150 Tiere.
Fehlende Finanzen, der Gesundheitszustand des Betreiber Hasso Gutersohn und ein Brand zum Jahreswechsel sind nur einige Gründe für die schlimme Lage. Über diese Lage informierte kürzlich Bernhard Bischof der Bürgermeister der Gemeinde Hörselberg-Hainich.
Über verschiedene Lösungen wurde gesprochen. Noch könne der Bodelschwingh-Hof Mechterstädt mit Helfern im Tierpark Nützliches vollbringen, wie Tiere füttern und für Ordnung sorgen.
Doch die Bedingungen seien nicht einfach, betrachtet man nur die sanitären Bedingungen. Auch an die Gründung eines Träger- und Fördervereines sei gedacht worden, Sponsoren wurden gesucht. Die Tierschutzvereine Eisenach und Gotha waren dabei, auch hier eine deutliche Forderung: ein tragfähiges Konzept muss schnell geschaffen werden. Nur damit könne man Sponsoren gewinnen und Fördertöpfe öffnen.

Nun soll am Montag, 13. Juli im Sättelstädter Bürgerhaus, um 18 Uhr, eine Infoveranstaltung zum Tierpark stattfinden. Helfer und Mitstreiter sind gefragt.

Anfang der 90er Jahre gab es die Idee für einen Tierpark zwischen Sättelstädt und Burla. Vater der Idee war Hasso Gutersohn. Er zog von Limburg nach Thüringen und schon wenige Zeit später eröffnete die kleine Anlage. Viele Familien, Schulklassen, Kindergärten nutzen das Angebot. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer waren im Tierpark aktiv. 156 Tier sind noch im Park: u.a. Ponys, Esel, Lamas, Präriehunde, Pfauen, Ziegen, Goldfasane, ein Waschbär und ein Platinfuchs, ein Känguru, Marderhunde, Polarfüchse, Dings, Nasenbären….

Wenn es keine Lösung gibt will der Tierschutzverein die Tiere vermitteln, schlägt dies fehl, müssten sie getötet werden – als letzte Lösung.

Rainer Beichler |

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